Hurrikan "Willa" richtet Schäden in Mexiko an, fordert aber keine Todesopfer

Hurrikan "Willa" hat in Mexiko schwere Schäden an Gebäuden, Bäumen und Straßenlaternen verursacht. "Glücklicherweise müssen wir keine Menschenleben betrauern, das ist das Wichtigste", sagte der Gouverneur des nördlichen Bundesstaats Sinaloa, Quirino Ordaz Coppel, dem Fernsehsender Televisa.

4.250 Menschen in Sicherheit gebracht

Die Gemeinde Escuinapa sei heftig von "Willa" getroffen worden, so Ordaz Coppel. Das dortige Krankenhaus sei beschädigt worden, der Strom und die Wasserversorgung teilweise ausgefallen. Der Hurrikan habe zudem viele Bäume und Straßenlaternen umgerissen, so der Gouverneur.

Nach Angaben der Zivilschutzes des lateinamerikanischen Staats mussten rund 4.250 Menschen in den Bundesstaaten Sinaloa, Nayarit und Jalisco in Sicherheit gebracht werden. Es kam zu Starkregen und Überflutungen im Nordwesten Mexikos.

"Willa" zog ziemlich schnell

Hurrikan
Hurrikan "Willa" richtet Schäden an, fordert aber keine Menschenleben. © imago/ZUMA Press, Carlos Zepeda, imago stock&people

"Willa" schwächte sich zu einem Tropensturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 55 Kilometern pro Stunde ab, nachdem er in der Nacht zu Mittwoch auf Land getroffen war. Zuvor war der Sturm als Hurrikan der Stufe drei eingeordnet worden und hatte Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde erreicht.

Außerdem zog "Willa" ziemlich schnell (knapp 28 km/h) über die betroffenen Gebiete hinweg, so dass der Spuk schnell vorbei war. Dem Sturm fehlte es nach dem Landfall buchstäblich an Energie, die er normalerweise durch das Meer erhält.

Es handelt sich mittlerweile schon um eine sehr aktive Hurrikansaison. Dies kann man besonders gut an den Namen der Hurrikans erkennen. Die Tropenstürme bekommen in alphabetischer Reihenfolge einen Namen zugeordnet und mittlerweile sind wir schon beim Buchstaben "W“ angelangt.