Tote und Verwüstungen

Rekord-Hurrikan-Saison 2020: Hurrikan Iota wütet in Mittelamerika

Katastrophale Lage: Sturm Nummer 30 trifft als Major-Hurrikan auf Land

Es ist Sturm Nummer 30, der sich gebildet hat. Ein zuvor undenkbarer Rekord, der alle anderen Hurrikan-Jahre in den Schatten stellt. Außerdem traf „Iota” kaum zwei Wochen nach Hurrikan „Eta” auf Mittelamerika. Hier hatte „Eta” bereits schwere Verwüstungen hinterlassen, über 200 Menschen in Zentralamerika starben. Und auch „Iota“ hat Tod und Verwüstung gebracht. Eine katastrophale Lage vor allem in Nicaragua und Honduras.

Sintflutartiger Regen - Wassermassen und Hurrikan-Winde über 250km/h

Es ist ein Horror-Szenario, das die Menschen über sich ergehen lassen mussten. Kurz vorm Landfall hatte sich „Iota“ zu einem Hurrikan der höchsten Kategorie 5 verstärkt. Das sind Windgeschwindigkeiten von über 250km/h. Außerdem brachte der Hurrikan enorme Wassermassen mit sich. Mehrere Hundert Liter pro Quadratmeter trafen auf die aufgeweichten und durchnässten Böden, die Hurrikan „Eta“ hinterlassen hatte. Massive Erdrutsche und Überschwemmungen waren die Folgen. Mindestens neun Menschen starben, Hunderttausende wurden obdachlos und an der Infrastruktur entstanden schwere Schäden.

So schlimm wütete Hurrikan „Eta“ in Mittelamerika

A dog sits amidst debris as residents inspect an area affected by the passing of Hurricane Iota, in Puerto Cabezas, Nicaragua November 17, 2020. Picture taken November 17, 2020. REUTERS/Oswaldo Rivas
Katastrophale Zustände: Hurrikan "Iota" hat in Zentralamerika für schlimme Verwüstungen gesorgt. © REUTERS, OSWALDO RIVAS, TB

Warum gibt es in der Hurrikan-Saison 2020 so viele Stürme?

Eine spannende Frage mit zum Teil überraschenden Antworten. Denn so viel sei schon mal verraten: Der Klimawandel spielt nur eine Nebenrolle. Alle Details hierzu erfahren Sie im Interview mit unserem RTL-Meteorologen Björn Alexander.