Hurrikan-Alarm: "Igor" nahe den Bermudas, "Karl" wütet in Mexiko

Die Zahl der Toten durch Hurrikan "Karl" ist in Mexiko gestiegen. Nach Behördenangaben kamen mindestens zehn Menschen ums Leben. Mehrere werden zurzeit noch vermisst. Sieben starben bei Erdrutschen oder in Hochwasser führenden Flüssen im am heftigsten betroffenen Bundesstaat Veracruz, zwei in Puebla und ein Kind ertrank in den Fluten eines Flusses in Tabasco.

"Karl" war am Freitag als starker Hurrikan nahe der Hafenstadt Veracruz auf die mexikanische Golfküste gestoßen und hatte vor allem in den küstennahen Gebieten schwere Zerstörungen verursacht, ehe er über den Gebirgen Zentralmexikos zu einer Tropischen Depression wurde. Währenddessen schob sich Hurrikan "Igor" knapp an den Bermudas im Atlantik vorbei. Auf den zu Großbritannien gehörenden Inseln war zuvor Hurrikan-Alarm ausgerufen worden. Die Meteorologen des US-Hurrikanzentrums in Miami rechneten damit, dass die Inseln von Winden in Hurrikanstärke heimgesucht werden.