Höchste Alarmstufe in Spanien und Portugal

Bis zu sieben Meter hohe Wellen

Ein Unwetter mit Sturm und Regen hat im Norden Spaniens und Portugals mehrere Wohngebiete, Fernstraßen und Bahnlinien unter Wasser gesetzt. Zwei Menschen wurden von Wassermassen mitgerissen und als vermisst gemeldet. Die Behörden lösten für einzelne Gebiete im Nordwesten der Iberischen Halbinsel am Sonntag wegen Sturmgefahr die höchste Alarmstufe aus. Bis zu sieben Meter hohe Wellen schlugen gegen die spanischen und portugiesischen Küsten.

In Portugal war der Verkehr auf der wichtigsten Bahnlinie des Landes zwischen Lissabon und Porto wegen Überschwemmungen auf zwei Abschnitten unterbrochen. Die Bahngesellschaft IP teilte mit, es sei nicht absehbar, wann der Verkehr wieder aufgenommen werde.

In Nordportugal und im Nordwesten Spaniens traten mehrere Flüsse über die Ufer. Im portugiesischen Bezirk Aveiro wurde ein Radfahrer vermisst, der von Wassermassen mitgerissen worden war. Bei der nordspanischen Küstenstadt Castro Urdiales wurde ein Fischer von einer Welle in den Atlantik gezerrt. Eine Suchaktion blieb zunächst erfolglos.

Aber nicht nur Sturm und Regen mit heftigen Wassermassen waren am Wochenende ein Thema in Spanien. Auch heftige Schneefälle sorgten im Nordwesten des Landes für Chaos auf den Straßen.