Hochwassergefahr: Die Warnlage am 04.05.2015

Kräftige Gewitter am Dienstag

Das Frontensystem eines Tiefs westlich von Schottland zieht ostwärts ab. Dahinter bleiben weiterhin recht milde Luftmassen wetterwirksam. Zum Dienstag verstärkt sich die Zufuhr sehr warmer und feuchter Luftmassen aus Süden und Südwesten nach Deutschland.

In der Nacht zum Dienstag zieht das Regengebiet einer Warmfront über uns hinweg nach Norden. Im Osten kommt allerdings nur wenig Regen an. Der Wind nimmt zu und es gibt im Westen bis in tiefe Lagen starke Windböen, im Bergland Sturmböen. Unter Umständen kann es im Westen auch schon Gewitter geben.

Am Dienstag gibt es im Westen und Norden Gewitter. Die Gewitter sind verbunden mit Starkregen und Sturmböen, teils auch schweren Sturmböen. Unwetterartige Entwicklungen sind nicht ausgeschlossen. Der Wind bleibt weiterhin stark und in Böen im Westen und Norden stürmisch. Auf den Bergen gibt es Sturmböen, in exponierten Lagen schwere Sturmböen. Am Nachtmittag gibt es auch im Süden kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen, teils sind auch hier unwetterartige Entwicklungen möglich.

Danach beruhigt sich die Lage zunächst, bevor zum Wochenende im Südwesten und Süden erneut kräftige Niederschläge aufkommen. Derzeit sind bereits einige kleinere Flüsse über die Ufer getreten. Insbesondere die Zuflüsse der Donau haben sehr viel Wasser herangeführt, so dass auch die Donau deutlich gestiegene Pegel zeigt.

DWD/wetter.de