Hochwasser wieder ein Thema in Deutschland

Tauwetter: Süddeutschland säuft langsam ab

Es ist sehr warm momentan in den bayerischen Alpen und im Schwarzwald. Heißt: Die ergiebigen Schneemengen, die vor etwa 14 Tagen den deutschen Alpen ein kurzes Wintermärchen bescherten, schmelzen buchstäblich dahin wie der Schnee in der Frühlingssonne.

Tauwetter, Hochwasser
Heftiges Tauwetter und einsetzender Regen lassen die Flüsse überlaufen. © dpa, Patrick Seeger

Weil es auch noch regnet, sind in Süddeutschland viele Flüsse bereits über die Ufer getreten. Im Schwarzwald zum Beispiel entwässert die Dreisam die Schneemengen. Der Fluss, der auch durch Freiburg fließt und später in den Rhein mündet, kann die geschmolzenen Schneemengen nicht mehr aufnehmen - Hochwasser.

Auch in Bayern sind viele Flüsse am Rande ihrer Kapazitäten: Der Schwarze und der Weiße Regen führen Hochwasser, in Passau ist die Donau leicht über die Ufer getreten. Auch die Flüsse, die in den Chiemsee entwässern, führen momentan viel Wasser. Allerdings sind die Pegel von etwaigen Rekordständen noch weit entfernt.

Hoffnung machen außerdem sinkende Temperaturen. Die Niederschläge der kommenden Tage werden mehr und mehr als Schnee niedergehen und damit erst einmal in den Bergen gebunden bleiben. Das ganz große Hochwasser wird es also nicht geben.