Bisher keine großen Schäden

Dauerregen lässt auch Rhein und Mosel anschwellen - wann wird der Hochwasser-Höhepunkt erreicht?

Die Situation ist nicht dramatisch

Der Dauerregen in der Südhälfte Deutschlands ist nicht folgenlos geblieben. Es war zu viel für so manchen Bach und Fluss. Die Pegel stiegen, bis das Wasser letztlich über die Ufer trat. Straßen wurden gesperrt, Sandsäcke drapiert und trotzdem liefen auch einige Keller voll. Die ganz großen Dramen blieben aber aus. Vor allem Regionen in Bayern und Rheinland-Pfalz waren betroffen.

Rheinland-Pfalz: Mosel und Rhein mit leichtem Hochwasser

Auf der Mosel und am Rhein ist die Schifffahrt eingeschränkt. Am Mittelrhein mussten Binnenschiffe im Bereich Koblenz und Andernach das Tempo drosseln und in der Mitte der Fahrrinne bleiben. In Koblenz, wo die Mosel in den Rhein mündet, wurden Uferstraßen überflutet. In Trier fiel der Wasserstand nach dem Nachlassen des Regens wieder. Die Scheitelwelle wird am Donnerstag Käöln erreichen. Danach ist die Gefahr von größeren Überschwemmungen erst einmal wieder gebannt.

Bayern

Im Norden und Osten Bayerns ließ das regnerische Wetter einzelne Flüsse über die Ufer treten - vereinzelt galt bereits die zweithöchste Hochwassermeldestufe 3, wie der Hochwassernachrichtendienst mitteilte.

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Hessen

In Südhessen trat nach Polizeiangaben ein Bach und an einigen Stellen der Fluss Kinzig über. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Bei Gießen in Mittelhessen blieb ein Auto im Wasser stecken. Die Feuerwehr half.

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Baden-Württemberg

 Hochwasser-Gefahr in Heidelberg steigt: Steigener Pegelstand verwandelt Neckar in reißenden Fluss mit drohendem Uferübertritt auf Bundesstraße in der Altstadt Sandsäcke werden in Stellung gebracht Wegen den hohen Niederschlägen in der Region stieg d
Der Neckar unter der alten Brücke ist bedrohlich hoch angestiegen.

Hochwasser-Gefahr auch in Heidelberg: Der Pegel des Neckars steigt und steigt und verwandelte ihn in reißenden Fluss. Es wurden Sandsäcke an der B 37 in der Altstadt positioniert, um ein Überschwappen des Wassers auf die Bundesstraße zu verhindern, und parkplätze an der alten Brücke gesperrt.

Wie lange regnet es noch weiter?

Der große Regen ist vorbei. Der Donnerstag, an dem im ganzen Land die Sonne scheint und Schneefälle im Südosten rasch nachlasen, bringt Entspannung. Auch Richtung Wochenende sind keine größeren Regenmengen mehr zu erwarten.

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(dpa)