Hochwasser bedroht Tausende Australier

In den Hochwassergebieten Australiens gilt weiter höchste Alarmstufe: Mehr als 15.000 Menschen sind inzwischen von den Behörden aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen. In einem Wettlauf mit der Zeit stapelten Freiwillige Sandsäcke und erhöhten die Dämme.

In Griffith, rund 600 Kilometer westlich von Sydney, mussten sich bereits rund 600 Menschen in Sicherheit bringen, weil ihren Häusern Überflutungen drohten. Durch die Flüsse Lachlan und Murrumbidgee und sonst trockene Bachbetten rauschten Wassermassen. Weite Teile der Weinbaugegend um Griffith waren von der Außenwelt abgeschnitten. Die überschwemmte Fläche erreichte ein Ausmaß von rund 300 Quadratkilometern.

Neben Griffith am Murrumbidgee mit 18.000 Einwohnern war auch Forbes am Lachlan mit 8.000 Einwohnern in Gefahr. Das Städtchen war in zwei Teile geteilt. Nach Angaben des Meteorologischen Dienstes könnte es bis Freitag dauern, ehe das Wasser zurückgeht.