Hitzewelle in Spanien: Tote und Waldbrände

Bis zu 44 Grad in Valencia

Die Hitzewelle in Spanien hat insgesamt drei Menschenleben gefordert. Wie die Zeitung 'Levante EMV' am Freitag berichtete, waren in der Gegend von Valencia im Osten des Landes zwei Obdachlose an den Folgen der Hitze gestorben. Bei den Toten handelte es sich um einen 62-jährigen Spanier und einen 47 Jahre alten Rumänen. Am Mittwoch war in der Gegend von Badajoz in Südwestspanien ein Arbeiter nach einem Hitzschlag gestorben.

Hitzewelle in Spanien: Tote und Waldbrände
© dpa, Marcial Guillen

In der Gegend von Alicante brach ein erster großer Waldbrand aus. Die Feuerwehr war mit einem Dutzend Löschflugzeugen im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen wurden einzelne Siedlungen geräumt.

Die ungewöhnliche Hitzewelle auf der Iberischen Halbinsel war durch den Zustrom heißer Luftmassen aus Afrika ausgelöst worden. In weiten Teilen Spaniens und Portugals kühlte sich die Witterung am Donnerstag ab. Für Südspanien werden allerdings noch Temperaturen von bis zu 40 Grad und für die ostspanische Hafenstadt Valencia sogar von 44 Grad erwartet.