Hitzewelle in Neuseeland mit Temperaturen über 37 Grad

Neuseeland schwitzt mächtig

Neuseeland leidet unter einer Hitzewelle. In dem Pazifikstaat auf der anderen Seite der Erdkugel, wo gerade Hochsommer ist, wurde am Dienstag eine Höchsttemperatur von 37,6 Grad  gemessen. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Studien über Wasser und Atmosphäre (NIWA) war dies der heißeste Januar-Tag seit anderthalb Jahrzehnten.

Es wird wohl der heißeste Januar seit 150 Jahren

Blick über einen Teil der Westküste bei Haast mit kleinem Sandstrand auf der Südinsel von Neuseeland. (Undatierte Aufnahme). Die Südinsel wird von den teilweise vergletscherten Neuseeländischen Alpen durchzogen, die in Richtung Westen steil zum Tasma
Blick über einen Teil der Westküste bei Haast mit kleinem Sandstrand auf der Südinsel von Neuseeland. Die Südinsel ist besonders betroffen. © picture-alliance/ dpa, Werner R. Schilling

Viele Neuseeländer flüchteten an Seen und an den Strand. In vielen Geschäften waren Ventilatoren ausverkauft. Normalerweise bewegen sich die Temperaturen auch im neuseeländischen Sommer eher zwischen 20 und 25 Grad. Besonders betroffen ist die Südinsel.

Hier geht es zur Wettervorhersage für Neuseeland

Vermutet wird, dass die Hitzewelle mit dem Klimawandel zusammenhängt. Der Klima-Experte Jim Salinger sagte der Tageszeitung 'Otago Daily Times', vermutlich werde dieser Januar als der heißeste Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1867 in die Geschichte eingehen. Im Durchschnitt werde die Temperatur um 3,1 Grad über dem statistischen Mittel liegen. Allerdings ist Linderung in Sicht: Mit der Ankunft eines Tropensturms namens 'Fehi' sollte die Hitzewelle am Donnerstag zu Ende gehen.