A8 stand teilweise einen Meter unter Wasser

Hitze und Unwetter: Badetote und überflutete Straßen

36 Grad am Freitag - Unwetter im Südwesten

36,7 Grad in Berlin-Müggelsee machten den Freitag zum bisher heißesten Tag des Jahres. Allerdings gab es kaum eine Gegend in Deutschland, die nicht unter enormer Hizte ächzte. Ein Wahnsinn. Dazu wurde es oft drückend heiß und das hatte Konsequenzen: Es gab Unwetter. Durch die Hitze brach die Fahrbahn der A1 bei Lübeck auf.

Wasser einen Meter hoch auf der A8

Im Südwesten Deutschlands ergoss sich ein Unwetter über der A8 bei Pforzheim (Baden-Württemberg), die gesperrt werden musste. Starkregen überschwemmte dort die Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-West und Karlsbad. Die Fahrbahn war zeitweise einen Meter hoch überflutet. Mehrere Fahrzeuge blieben liegen, die vom Wasser eingeschlossenen Insassen mussten von der Feuerwehr befreit werden. Verletzt wurde aber niemand.

Leider auch Badetote

Suchmaßnahmen nach den zwei vermissten Mädchen.
Vor wenigen Tagen erst waren bei Duisburg drei Mädchen vom Rhein mitgerissen worden. © imago images/Reichwein, Christoph Reichwein (crei) via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Das warme Wetter zog natürlich viele Menschen an Flüsse und Seen. Auch hier mit Konsequenzen. Ein Mann ging nach Polizeiangaben in Baden-Württemberg im Karlssee auf dem früheren Gelände der Bundesgartenschau unter. Der 22-Jährige konnte zwar von Tauchern der Feuerwehr geborgen und reanimiert werden, starb jedoch anschließend im Krankenhaus.

Ebenso ertrank ein 20 Jahre alter Mann im Bremer Achterdieksee. Wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte, wurde der etwa 20 Jahre alte Mann von einem Rettungsschwimmer rund 30 Meter vom Ufer entfernt in einer Tiefe von 4 bis 5 Metern entdeckt, nachdem Badegäste auf den Unfall aufmerksam gemacht hatten. Und in Hamburg wird ein junger Mann, der in Elbe von der Strömung mitgerissen, vermisst. Ein 17-Jähriger und ein 22-Jähriger versuchten, dem 15-Jährigen im Wasser zu Hilfe zu kommen. Während der 17-Jährige selbstständig das Ufer erreichte, wurde der 22-Jährige entkräftet aus dem Wasser gezogen. Der 15-Jährige jedoch konnte von der eintreffenden Polizei nicht mehr gefunden werden.

Erst vor wenigen Tagen hatte sich im Rhein bei Duisburg ein tragischer Unfall mit drei Teenagerinnen ereignet.

Ein Mädchen wird seit Freitagnachmittag nach einem Bad im Einfelder See bei Neumünster vermisst. Eine erste Suchaktion nach der Zwölf- oder Dreizehnjährigen musste am Freitagabend erfolglos abgebrochen werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.

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(osc)