Tausende flüchten vor dem Wasser

Historische Überschwemmungen: Notstand in Kanada ausgerufen

Bis zu 350 Liter Regen pro Quadratmeter zwingt das Land in den Notstand

Im kanadischen British Columbia gilt nach tagelangen Regenfällen nun der Notstand. Mehr als 17.000 Bewohner der westlichen Provinz mussten wegen heftiger Überschwemmungen bereits ihre Häuser verlassen.

Nach starken Überschwemmungen wurde das Militär dazu geholt

Schwere Regenfälle waren am Wochenende bis in den Montag hinein in der Provinz niedergegangen. Tausende mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Eine Frau kam bei einem Erdrutsch ums Leben. Mehrere Menschen werden noch vermisst. Kanadas Regierung hat wegen der Überschwemmungen im Westen des Landes den Notstand ausgerufen und das Militär in die Flutgebiete geschickt.

Erste Hamsterkäufe in Kanada

Kanadische Medien berichten unterdessen über Panikkäufe und leere Supermarktregale. „Ich bitte Sie, horten Sie keine Artikel“, schrieb der Premier von British Columbia, John Horgan, auf Twitter. „Denken Sie daran, dass Ihr Nachbar in der Schlange hinter Ihnen die gleichen Vorräte braucht wie Sie.“ Er sei zuversichtlich, dass der Notstand dabei helfen werde, Versorgungsketten schnell wiederherzustellen.

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Schlimmster Wettersturm legt Straßennetz lahm

Teile des Straßennetzes der Region sind laut Medienberichten lahmgelegt worden. Die kanadische Regierung habe der Provinz Bundesmittel einschließlich militärischer Hilfe zugesagt, auch um bei der Wiederherstellung von sauberem Trinkwasser zu helfen.

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Tausende Tiere sind verendet

„Wir haben Tausende von Tieren, die verendet sind. Viele, viele weitere befinden sich in einer schwierigen Situation“,so die Landwirtschaftsministerin der Provinz, Lana Popham. Den Tieren, die überlebt hätten, gehe jetzt das Futter aus. Die Überschwemmungen seien für Landwirte verheerend. So stehe etwa die rund 70 Kilometer südöstlich von Vancouver gelegene Stadt Abbotsford, verantwortlich für einen Großteil der Milch- und Geflügelproduktion der Provinz, weitgehend unter Wasser.

Der Notstand gilt für zunächst 14 Tage. Im vergangenen Sommer war wegen einer extremen Hitzewelle und Waldbränden bereits der Notstand in British Columbia ausgerufen worden.

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(avo)