Herbststurm: Hier wird es besonders heftig

Sturmtief nimmt Kurs auf Deutschland

Passend zum kalendarischen Herbstanfang wird es heute stürmisch. Im Laufe des Tages wird Deutschland von einem kleinen, aber kräftigen Sturmtief namens "Fabienne" von West nach Ost überquert. Das Tief rauscht schnell durch und zieht mit seinem Zentrum über die Mitte von Deutschland hinweg. Anfangs strömt auf der Vorderseite noch mal sehr warme Luft in den Süden, auf der Rückseite wird es jedoch herbstlich kalt!

Sturmtief "Fabnienne" meint es ernst

Sturm

Mit der beginnenden Kaltfront sind ab nachmittags im Rheinland Pfalz/Saarland (Eifel) teils Orkanböen (ab 120 km/h) bis in tiefe Lagen möglich. Die Modelle berechnen die stärksten Böen beim Frontdurchgang in Rheinland-Pfalz, südliches Hessen und nördliches Baden-Würtemberg zwischen 16 und 19 Uhr. 

Außerdem bilden sich Gewitter, so dass wir vereinzelt Tornados nicht ausschließen können. Im weiteren Verlauf kann die Kaltfront aber weiterhin auch im Flachland noch schwere Sturmböen (110 km/h), in den Bergen auch Orkanböen bringen. Am späten Abend Uhr beginnt es auch in München zu stürmen, auch dort sind Böen bis 100 km/h und Gewitter möglich - zuvor gibt es beim Oktoberfest noch Spätsommerwetter.

Regen

Ab dem Mittag setzt aus Westen kräftiger Dauerregen ein. In einem Streifen von NRW über das nördliche Hessen, südliches Niedersachsen, Sachsen- Anhalt bis ins nördliche Sachsen und südliche Brandenburg schüttet es kräftig, es kommen dabei flächendeckend bis 50 l/qm, in Staulagen der Mittelgebirge  auch bis 80 l/qm runter. Lokal kann das zu kleineren Überflutungen (Keller, Wiesen, Straßen) führen!

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Trocken, aber oft trüb
Trocken, aber oft trüb Der Regen- und Wolkenfilm für 48 Stunden 00:41

So schnell, wie es kommt, ist es auch wieder vorbei

In der zweiten Nachthälfte wird es ruhiger und auch der Regen zieht nach Osten hin ab.

Am Montag wird wieder freundlicher bei einem Wechsel aus Sonne, Wolken und ein paar Schauern. Stürmische Böen sind im Osten dabei und es kühlt bei 9 bis 17 Grad deutlich. Erste Flocken sind auf den Bergen der Mittelgebirge möglich.