Herbststürme im November 2015

Stramme Nordwestströmung bringt Abkühlung
Stramme Nordwestströmung bringt Abkühlung Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Steife Böen, auf den Bergen Orkanböen

Mit einer lebhaften West-Südwestströmung gelangt weiterhin milde bis sehr milde Atlantikluft nach Deutschland. Dabei gestaltet sich der

Herbststürme im November 2015
© REUTERS, CHINA STRINGER NETWORK

Wetterablauf wechselhaft und windig. In den nächsten Tagen beruhigt

sich die Wetterlage allmählich, wobei sich im Süden des Landes

Hochdruckeinfluss durchsetzt.

Dabei gab es auf dem Brocken im Harz mit 120 Kilometer pro Stunde schon Orkanböen. Die weiteren stärksten Böen bis Dienstag, 08:00 Uhr:

Fichtelberg 109 km/h, Weinbiet und Großer Arber 94, Glücksburg und Kiel 90 km/h.

Heute hält der teils stürmische West- bis Südwestwind bis zum Mittag unvermindert an. Im Norden, im Osten und in Teilen des Berglandes kommt es weiterhin verbreitet zu steifen Böen (Bft 7). Entlang den Küsten sowie in höheren Berglagen muss mit stürmischen Böen (Bft 8), teils auch mit Sturmböen (Bft 9) gerechnet werden. In einigen exponierten Berglagen (Erzgebirge, Bayerischer Wald) sowie an der Nordfriesischen Küste kann es zu schweren Sturmböen (Bft 10) kommen, auf dem Brocken im Harz auch zu orkanartigen Böen oder sogar Orkanböen (Bft 11 bis 12).

Ab den Mittagsstunden nimmt der Wind allmählich ab, an der See sowie in höheren Lagen bleibt es aber weiterhin windig, teils auch stürmisch.

In der Nacht zum Mittwoch wird der Wind schwächer. An den Küsten sowie in den Hochlagen des Berglandes kommt es dann meist noch starken bis stürmischen Böen (Bft 7 bis 8), in den Hochlagen des Bayerischen Waldes und des Erzgebirges noch zu Sturmböen (Bft 9). Auf dem Brocken kann es in der ersten Nachthälfte auch noch schwere Sturmböen (Bft 10) geben. Im Süden Deutschlands ist es in der Nacht nur schwachwindig, so dass sich dort gebietsweise dichter Nebel bilden kann.

Quelle: DWD