Bleibt der Altweibersommer?

Ex-Hurrikan bringt Herbstwetter mit Sturm, Regen und kühlen Temperaturen

Trotz Sturm gute Chancen für Altweibersommer

Der Herbstbeginn steht bevor und so wie es aussieht, könnte es stürmisch werden in der nächsten Zeit – zumindest in der Nordhälfte. Es sieht aber zum Teil auch weiter gut aus für den Altweibersommer. Und wie entscheidet sich das Wochenende?

Herbst oder Sonnenschein?

Sonnenstunden am Donnerstag, 23. September
Während es im Norden doch echt mau aussieht in Sachen Sonnenstunden, können sich Menschen im Süden und in der Mitte über recht viel Sonne freuen. © wetter.de

Der kalendarische oder auch astronomische Herbst startet am 22. September. Da stellen sich gleich zwei Fragen. Stellt sich die Wetterlage dann auch pünktlich um auf herbstliche Szenarien oder erwartet uns noch weiter stabiles Altweibersommerwetter? Beide Antworten sind in dem Fall richtig. Zumindest am Donnerstag und Freitag sind innerhalb von Deutschland nämlich beide Wetterszenarien anzutreffen.

Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Im Süden und in der Mitte Deutschlands darf man sich am Rande eines Azorenhochausläufers über sonniges und mit Höchstwerten um oder knapp über 20 Grad freuen. Eine gute Fortführung des Altweibersommer also. Doch das gilt nicht für alle Landesteile.

Ex-Odette bringt Herbstwetter

Windgefahr am Freitag 24. September
In der Nordhälfte ist es am Freitag schon recht windig. © wetter.de

Im Norden dürfte es stürmischer aussehen zum Ende der Woche. In der Nordhälfte folgt durch ein neues nordatlantisches Tiefdruckgebiet der Herbst mit Regen, Wind und eher kühlen Temperaturen. Schuld daran ist ein ehemaliger Hurrikan, dessen Reste über den Atlantik gezogen sind und dann mit einem neuen Teil-/Randtief Einfluss auf unser Wetter nimmt.

RTL-Meteorologe Carlo Pfaff: „Der ehemalige Tropensturm Odette liegt derzeit bei Neufundland und zieht die nächsten Tage unter erneuter Verstärkung über Island hinweg Richtung Nordatlantik. Das betrifft unser Wetter bis dahin kaum. Doch von Mittwoch auf Donnerstag bildet sich am südlichen Rand des umfangreichen Nordatlantiktiefs ein neues kleines Tief. Dieses zieht dann von Schottland von Donnerstag auf Freitag zur Ostsee und beeinflusst dann auch die Nordhälfte unseres Landes mit kräftigem Wind und Sturmböen auf den Nord- und Ostseeinseln.“

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(kfb)