Heftige Winterstürme in Kalifornien

Kalifornien: In der Sierra Nevada werden bis zu zwei Meter Neuschnee erwartet
In der Sierra Nevada werden bis zu zwei Meter Neuschnee erwartet © deutsche presse agentur

Flugverkehr durch Starkregen und heftige Winde behindert

Schwere Winterstürme mit massiven Regenfällen suchen Kalifornien heim. Der Wetterdienst warnte am Mittwoch (16.01.) vor heftigen Unwettern mit Starkwinden in der Sierra Nevada, die bis Freitag (18.01.) bis zu zwei Metern Schnee bringen könnten. Die Behörde riet von Autofahrten in der Region ab.

In vielen Teilen des Westküstenstaates standen Straßen unter Wasser, Schlammströme führten zu Sperrungen, der Flugverkehr in Nordkalifornien wurde durch Starkregen und heftige Winde behindert. Bei dichtem Nebel kam es auf einer Autobahn am Cajon Pass zu einer Massenkarambolage mit 14 Fahrzeugen. Mehr als ein Dutzend Menschen seien leicht verletzt worden, meldete der Sender KABC.

Schneesturm und Sturmböen bedrohen den Bundesstaat New York

Mehrere Gebiete in Süd- und Nordkalifornien, in denen im November 2018 schwere Waldbrände wüteten, wurden wegen drohender Schlammlawinen vorsichtshalber geräumt. Tausende Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. In Malibu sollen heute (17.01.) die Schulen geschlossen bleiben.

Auch auf der anderen Seite der USA, ca. 4.000 Kilometer Luftlinie entfernt, drohen heftige Unwetter. Am Sonntag (20.01.) dürfte es rund um den Bundestaat New York ordentlich zur Sache gehen. Ein starker Schneesturm (Blizzard) sowie ein sogenannter Northeaster (großflächiger Sturm) bedrohen den Bundestaat. Eine scharfe Luftmassengrenze legt sich an die Ostküste – auf der einen Seite Starkregen (50 Liter) bei Plusgraden, auf der anderen Seite Starkschneefall (50 Zentimeter), Eisregen und mitten drinnen auch noch Gewitter und Sturmböen. Dahinter, am Montag (21.01.), dann Temperaturen bis minus 20 Grad.