Heftige Unwetter im Mittelmeerraum - Schnee und Überflutungen in Italien, Sturm in Griechenland

Griechenland zählt die Opfer und Schäden der schweren Überschwemmungen. Ganze Dörfer wurden verwüstet. Menschen werden noch vermisst. 

Viele Tote in Griechenland

Bisher sind in Griechenland mindestens 20 Menschen durch die Unwetter ums Leben gekommen. Die Küstenwache entdeckte am Samstag zwei Leichen im Golf von Elefsina im Westen Athens. Die beiden Männer seien offenbar von den Wassermassen erfasst und ins Meer gespült worden. Die Feuerwehr fand eine andere Leiche im Schlamm in einer Garage nahe der Ortschaft Mandra, die großenteils zerstört ist. 

"Wir suchen noch nach mindestens zwei Vermissten", sagte ein Offizier der Küstenwache am Sonntag. In den vergangenen Tagen wurden ganze Abschnitte der Küstenstraße im Westen Athens in Richtung der Hafenstadt Korinth weggespült. 

Ein starker Herbststurm mit schwerem Regen und Hagel hatte auf der griechischen Touristeninsel Symi schwere Schäden angerichtet. Gewaltige Wasser- und Schlammmassen hatten Dutzende Häuser und Geschäfte verwüstet und mehrere Straßen zerstört. Zudem brach die Stromversorgung, das Telefonnetz sowie das Internet zusammen.

Heftiger Regen in Süditalien

Schon seit dem vergangenen Wochenende wüten in der Region kräftige Unwetter. Während im Apennin und an der Alpensüdseite kräftige Schneefälle für teils chaotische Zustände sorgten, kam es in Süditalien zu schweren Gewittern mit Überflutungen.

Bis zum Wochenende keine Entwarnung

Für die kommenden Tage erwarten wir weitere starke Schneefälle in den italienischen Alpen, Slowenien und weiteren Teilen des Balkan. Für Griechenland und den südlichen Balkan rechnen wir mit heftigem Regen, Gewittern und Sturmböen, evt. sogar Orkanböen.