Hamburg erwischte es besonders: Gewitter, heftiger Regen und überflutete Keller am Vatertag

Ein Feiertag mit vielen Blitzen

Am Vatertag fielen Ausflüge in einigen Regionen Deutschlands ins Wasser. Es gab heftige Gewitter und starke Regenfälle. In Teilen Norddeutschlands war die Feuerwehr im Dauereinsatz, vor allem in Hamburg und im nahegelegenen Quickborn. Auch in Teilen Sachsen-Anhalts, Brandenburgs, Thüringens und Nordbayerns kam es am Vatertag zu Unwettern.

Hamburg schwer getroffen

Nach starkem Regen und Gewitter in Hamburg ist die Feuerwehr am Donnerstag zu Hunderten Unwettereinsätzen ausgerückt. Besonders der Osten der Hansestadt war betroffen: Im Stadtteil Lohbrügge wurden bis zum frühen Abend mehr als 830 Einsätze gemeldet. Verletzt wurde zum Glück niemand. Mehrere Menschen waren allerdings auf überschwemmten Straßen in Autos eingeschlossen oder mussten aus unter Wasser stehenden Wohnungen in Sicherheit gebracht werden. Im Stadtteil Berne musste die Strecke der U1 über 300 Meter gesperrt und der Bahndamm gesichert werden.

Wegen Unterspülung wurde ein Wohnhaus in Lohbrügge mit neun Parteien evakuiert, da das Gebäude abzusacken drohte. Teilweise stand das Wasser mehr als einen halben Meter hoch. Die Regenmassen sorgten für zahlreiche überflutete Keller.

Auch im Südwesten viel Niederschlag mit Überflutungen

Kräftiger Niederschläge mit eingelagerten Gewittern haben auch im Südwesten Deutschlands in Baden-Württemberg zu örtlichen Überschwemmungen geführt. Bei Lahr, knapp 40 Kilometer nördlich von Freiburg, ist der kleine Fluss Schutter über die Ufer getreten.

Fuß- und Radwege standen unter Wasser. Auch Unterführungen liefen voll. Innerhalb weniger Stunden waren mehr als 50 Liter Regen gefallen. Die größte Niederschlagssumme innerhalb einer Stunde gab es am Donnerstag in Bayern. In Ansbach-Katterbach fielen 41,9 Liter.