Großbrand in Brandenburg: Blitz schlägt in Styropor ein

Das Lager ist nicht mehr zu retten

Ein Blitz hat im brandenburgischen Wittenberge am Mittwoch ein riesiges Styropor-Lager unter freiem Himmel in Brand gesetzt und einen Millionenschaden angerichtet. "Der Blitz ist in die Platten eingeschlagen. Mehrere Zeugen berichteten, dass es dann sogleich zu qualmen begann", sagte eine Polizeisprecherin.

Ein Blitz hat ein Styropor-Lager unter freiem Himmel in Brand gesetzt
Dichter Rauch zieht am 27.07.2016 über ein brennendes Styropor-Lage in Wittenberge (Brandenburg) während die Feuerwehr Löschversuche unternimmt. © picture alliance / dpa, Jens Wegner

Es gab große, dichte, weithin sichtbare Qualmwolken. Soweit zunächst bekannt, wurde bei dem Vorfall in der Fabrik der österreichischen Dämmstoffe-Firma Austrotherm niemand verletzt. Auch sei der Rauch nicht giftig gewesen. Es sei jedoch von zwei Millionen Euro Schaden auszugehen, sagte Firmenchef Gerald Prinzhorn. "Das Lager ist nicht mehr zu retten."

Die Platten waren laut Austrotherm im Freien auf einer Fläche von etwa 150 mal 150 Metern gelagert, sagte Prinzhorn. Die Pakete seien fünf Meter in die Höhe gestapelt. Sie lagen dort, damit sie ausgasen konnten. Die Platten bestehen aus Polystyrol, besser unter dem Namen Styropor bekannt.