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Geröll-Lawine trifft Hotel in Bozen - Feuerwehr muss Dächer von Schneemassen räumen

Die Lawine war etwa 20 x 25 Meter breit

Italien kommt nicht zur Ruhe: Um die Jahreswende gab es in Rom und im Süden des Landes heftige Stürme mit turmhohen Wellen. Nun hat eine Geröll-Lawine ein Hotel getroffen. Im Nordosten Italiens müssen Dächer von den Schneemassen befreit werden, weil sie einzustürzen drohen.

Gestein einer Felswand brach ab

In Südtirol hat ein Steinschlag Teile eines Hotels unter sich begraben. Die Unterkunft in der Stadt Bozen sei geschlossen gewesen und habe keine Gäste beherbergt, als die Steine am Dienstag in das Haus einschlugen, teilte die Polizei mit. Wie auf Bildern zu sehen war, brach das Gestein von einer Felswand ab und zerstörte einen Teil der Hotelanlage. Die Einsatzkräfte waren damit beschäftigt, die Unfallstelle abzusichern und die Schäden zu untersuchen.

Bisher haben sie keine Menschen unter den Trümmer finden können. Laut Angaben der Rettungskräfte war die Lawine etwa 20 mal 25 Meter breit und beförderte zwischen 2.000 und 3.000 Kubikmeter Geröll den Hang hinunter

Schneemassen überall: Feuerwehr muss Dächer räumen

Aber damit nicht genug: Im Nordosten des Landes, an der Grenze nach Kärnten und Slowenien, sorgten Schnee und Unwetter am Montag und Dienstag für Hunderte Einsätze der Feuerwehr. Mit schwerem Gerät befreiten die Retter viele Straßen in den Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien von krassen Schneemassen. Die Einsatzkräfte mussten auch auf Dächer klettern und diese mit Schaufeln vom Schnee befreien. Andernorts blieben Fahrzeuge stecken.