Geminiden 2019: Ein grandioses Naturschauspiel

Die Geminiden lassen wieder Sternschnuppen regnen

Passend zur besinnlichen Adventszeit gibt es einen der prächtigsten Sternschnuppen-Schauer des Jahres. Mit bis zu 120 Meteoren pro Stunde erreichen die Geminiden immer Mitte Dezember ihren Höhepunkt. In diesem Jahr waren die Nächte vom 13. auf den 14. und vom 14. auf den 15.12. besonders interessant.

Unser Video zeigt Aufnahmen von der Nacht auf Sonntag. Aber die Geminiden sind noch nicht vorbei. Auch heute Nacht glitzern noch Sternschnuppen am Himmel.

Geminiden am Himmel: Wo können Sie die Sternschnuppen wann sehen?

Die Geminiden scheinen dem Sternbild Zwillinge zu entströmen - daher ihr Name: Zwillinge (lateinisch géminī). Wo Sie das finden? Ein freier Blick nach Osten ist von Vorteil. Dort, wo in diesen Tagen auch der Mond steht. Und das ist gleichzeitig der Haken an der Sache: Die Leuchtkraft des Monds lässt die Sternschnuppen etwas verblassen. Sie müssen gar nicht mal so lange aufbleiben, um das Naturschauspiel zu beobachten: Die Geminiden zeigen sich bereits mit Beginn der Dunkelheit

Sternschnuppen-Wünsche kurz vor dem Fest

Als Meteorstrom umkreisen die Geminiden die Sonne. Die Erde kreuzt die Bahn dieser Brocken aus Staub und Sand, die in die Erdatmosphäre eindringen, dabei kurz als Meteor aufglühen und verdampfen. Was als Sternschnuppe zu beobachten ist, ist nicht der Körper selbst, sondern das auf mehrere tausend Grad aufgeheizte Gas um ihn herum. Die Sternschnuppen eines Stroms stammen in der Regel von einem Kometen, in diesem Fall aber von einem Asteroiden namens 3200 Phaethon.

​Der Volksmund sagt, man dürfe sich etwas wünschen, wenn eine Sternschnuppe über den Himmel funkelt. Woher dieser Glauben kommt, ist unbekannt. Schön ist die Vorstellung in jedem Fall.