Frühling: So lange müssen wir mit Frost rechnen

So lange kann es noch Fröste geben
Luftfröste sind nicht nur im April noch möglich © imago/allOver-MEV, imago stock&people

Die Tage werden derzeit immer länger und die Nächte immer kürzer. Gleichzeitig wird die Sonne immer stärker und so werden Nachtfröste von Tag zu Tag Richtung Sommer immer seltener. Dennoch sind die Nächte derzeit noch lang genug um die Temperaturen bei größeren Auflockerungen ordentlich auszukühlen. Das war in den letzten Tagen und vor allem in der letzten Woche noch deutlich zu spüren. Auch über Ostern kann es Frost geben. Und das könnte uns sogar noch im ersten Sommermonat widerfahren.

Fröste im April völlig normal

Im April ist es völlig normal, dass die Temperaturen Richtung Gefrierpunkt und darunter sinken. Auch in den kommenden Tagen ist wieder mit Nachtfrost zu rechnen. Beispielsweise sinken die Temperaturen in der Nacht zum Ostermontag insbesondere in der Nordosthälfte leicht unterhalb des Gefrierpunktes. 

Die aktuelle NOAA-Temperaturprognose für Mai und Juni

Luftfröste auch im Mai und Juni noch möglich

Tatsächlich kann es aber auch noch bis in den Mai hinein öfter leichte Luftfröste geben. Das spiegelt sich auch in den Bauernregeln wider, die die Eisheiligen betreffen. Diese finden regional an drei bis fünf Tagen Mitte Mai statt und zwar vom 11. bis 15..

Schaut man auf die Rekordtabellen in Deutschland sind selbst in der ersten Dekade im Juni noch leichte Luftfröste möglich. Meist geht damit die sogenannte Schafskälte einher, die eine ungeheure hohe Eintreffwahrscheinlichkeit von fast 90 Prozent hat und meist in der Zeit zwischen dem 4. und 20. Juni eintrifft.

Natürlich muss in diesen beiden Monaten eine dementsprechende Wetterlage vorherrschen. Die Strömung muss mehr oder weniger aus Nord kommen und die eingeflossene kalte Luft aus nördlichen Breiten muss bei klarem Himmel in der Nacht weiter auskühlen.

Quelle: wetterspiegel.de und wetter.de