Frühling: Das macht er mit unserem Körper

Das macht der Frühling mit unserem Körper
Das macht der Frühling mit unserem Körper Müdigkeit, aber auch Glücksgefühle 00:01:51
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Warum wir so müde und gleichzeitig so glücklich sind

Wenn der Frühling kommt, steigt die gute Laune und unser Körper macht einige Veränderungen durch. Mehr Sonnenstunden und steigende Temperaturen wirken sich positiv, aber auch negativ auf uns aus. In der Tierwelt hört mit dem Frühling der Winterschlaf auf - und für uns beginnt die Frühjahrsmüdigkeit. 

Müdigkeit, Frühlingsgefühle und Abnehmen - was hat das mit Frühling zu tun?

Dass wir im Frühling oft extrem müde sind, ist biologisch ganz einfach zu erklären, weiß Allgemeinmediziner Dr. Suso Lederle: "Wir schalten den menschlichen Organismus um von Wintermodus auf Frühjahrsmodus." Die Folge: Es besteht eine verminderte Leistungsbereitschaft. Höhere Temperaturen, vermehrtes Licht, Zeitumstellung - an all das muss sich der Körper erst einmal gewöhnen. Das kann schon mal drei bis vier Wochen dauern. Damit wir schneller fit werden, gilt: viel rausgehen! Wenn wir uns wieder mehr bewegen, dann werden wir bald wieder mehr Glückshormone haben.

Und nicht nur das. Der Frühling ist ein echter Fettkiller.

Und auch hierfür hat Dr. Lederle eine logische Erklärung: "Im Winter wird mehr fettreich gegessen." Aber auch der Organismus stellt sich um und speichert vermehrt Energie in Form von Fettpölsterchen. Im Frühling bekommt unser Stoffwechsel einen neuen Schub und wir können leichter abnehmen. 

Hinzu kommt noch die Sonne, aber die hat auch ihre Schattenseiten, nämlich die Sonnenempfindlichkeit der Haut. "Wir sind jetzt weniger an der Sonne gewesen, dadurch sind wir heller und haben weniger Melatonin, so dass wir leichter einen Sonnenbrand bekommen können", erklärt Dr. Lederle. Auf der anderen Seite ist im Winter die Haut spröde geworden. Deshalb braucht sie jetzt Feuchtigkeits- und Sonnencreme. 

Ob mit der Sonne auch wirklich die Frühlingsgefühle kommen oder ob es sich dabei um ein Mythos handelt, erklärt der Allgemeinarzt Dr. Peter Karsten im Video.