Frostschutz für Pflanzen, Blüten, Sträucher und Bäume

Wie funktioniert Frostschutz für die Blüten?
Wie funktioniert Frostschutz für die Blüten? Apfelbäume im Alten Land in Gefahr 00:45

Frühblüher sehr gefährdet

Temperaturen weit unter Null haben in der Nacht zum Sonntag und Montag frühblühende Pflanzen gefährdet. Doch durch verschiedene Maßnahmen können Blüten und Frühblüher geschützt werden. Meist reicht es schon, die Pflanzen ans Haus zu stellen und etwas abzudecken. Bei größeren Flächen wird es schon schwieriger. In Weinbergen werden zur Lufterwärmung hunderte von Fackeln angezündet. Beim Obstanbau werden die Blüten durch Besprühung von Wasser und dem durch Minusgrade entstehenden Eis geschützt. Wie das funktioniert, sehen Sie im Video oben.

Bis zu -8 Grad

Die tiefsten Temperaturen wurden in Merklingen (Alb-Donau-Kreis) auf der Schwäbischen Alb gemessen. Am Boden - gemessen fünf Zentimeter über der Erde - fiel das Thermometer in der Nacht auf minus 8,1 Grad. Auf zwei Metern Höhe war die Luft immer noch minus 5,2 Grad kalt.

Zwar ist es in vielen Regionen frostfrei geblieben, aber der Nachtfrost beschränkte sich nicht nur auf eine Region. In Nürnberg hatte es minus 6,4 Grad direkt am Boden und minus 4 Grad auf zwei Metern Höhe gegeben. Zu den Kälte-Spots gehörte auch das brandenburgische Zehdenick (Landkreis Oberhavel) mit minus 6,5 Grad auf Bodenniveau.

Zu den Tiefstwerten in den nächsten Tagen.