Fluten in Texas – Springflut spült Autos und Häuser weg

Springflut spült Autos und Häuser weg

Verheerende Unwetter verwandeln den Süden der USA in ein Katastrophengebiet, vor allem Teile von Texas und Oklahoma. Heftiger Regen, Hagel, Gewitter und vereinzelte Tornados kosteten 35 Menschen das Leben. 21 von ihnen starben laut einem Bericht der Zeitung 'USA Today' in den vergangenen Tagen in den Bundesstaaten Texas und Oklahoma und 14 weitere in Mexiko.

Besonders die Region um Austin und Houston in Texas werden von sintflutartigen Regenfällen und schweren Fluten heimgesucht. Ganze Straßenzüge stehen unter Wasser. Parkende Autos versinken komplett. In einigen Häusern steht das Wasser laut 'Weather Channel‘ zeitweise bis zu 1,50 Meter hoch.

In Houston waren zeitweise 80.000 Menschen ohne Strom. Viele Autofahrer bringen sich auf höher gelegenen Straßen und Brücken in Sicherheit. „Das ist der schlimmste Regen, in dem ich je gefahren bin“, sagt ein Autofahrer der Zeitung ‚Houston Chronicle‘. „Es ist so gefährlich.“ Hunderte Besucher eines Spiels in der Profi-Basketball-Liga NBA verbringen die Nacht in der Sportarena, weil die Straßen unpassierbar waren. Dutzende Mitarbeiter eines großen Supermarktes bleiben in dem Laden gefangen, der komplett umflutet ist. "Wir sind eine Insel hier", sagt ein Angestellter dem TV-Sender NBC. „Es gibt keinen Weg raus für uns.“ Weitere Regenfälle sind angesagt. Neben Texas und Oklahoma könnten fünf weitere Staaten betroffen sein, darunter Louisiana und Mississippi.