Flannel Hair: Der wohl heißeste Haarfarben-Trend für Mutige

Flannel Hair
Haircolorist Daniel Rangel dachte bei diesem Look an "feuriges Flanell" - die Ähnlichkeit sieht man, oder? © Instagram, Daniel Rangel, iStock/lolostock

Haare wie ein kuscheliges Flanellhemd

Da wird einem direkt warm – egal, wie kalt es draußen ist! Wer Lust auf einen auffälligen neuen Look für den Herbst hat, liegt mit "Flannel Hair" genau richtig. Wir verraten, wie der Trend zustande gekommen ist und was ihr euren Friseur sagen solltet, wenn ihr ihn nachfärben möchtet.

Die Inspiration kann von überall her kommen

Zugegeben, die Namen für die neusten Haarfärbetrends sind manchmal ganz schön abgefahren: Mushroom Blonde, Ash Mauve oder Milk Tea Hair sind nur einige Beispiele. Das zeigt aber auch, dass Haircoloristen ihre Inspiration überall her bekommen können. Und Daniel Rangel, ein US-amerikanischer Haarfaarben-Künstler, dachte bei diesem Look eben an "feuriges Flannell". In den Farben, die wir sowohl von Herbstlaub als auch von den gemütlichen karierten Holzfällerhemden kennen, hat er ein heißes Ombré aus verschiedenen Rot- und Orangetönen kreiert.

Wem das feurige Orange in Rangels Look zu extrem ist, der kann auch einen Farbverlauf wählen, der etwas gedeckter und weniger intensiv ist.

Flannel Hair in Rottönen steht jedem!

Das Beste: Rote Haare sehen eigentlich zu jedem Hautton toll aus – wenn man den richtigen Rotton wählt. "Goldene Hauttöne sehen besser mit Kupfer-, Orange- und Goldtönen aus, dunklere Typen und olivene Haut sieht besser mit kühleren Blau-Rottönen aus, wie Merlot, Burgunder und Kastanie aus", erklärt Hairstylist George Papanikolas "Allure.com".

So wird der Look gefärbt

Im Prinzip handelt es sich beim Flannel Hair um einen Ombré- oder Balayagelook. Wichtig sei Papanikolas zufolge, dass viele verschiedene Töne und Schattierungen aus der Flannel-Rot-Familie im Haar verwoben und gut verblendet werden.