Sicher ankommen

Fahrradfahren im Winter: Wie Sie Dunkelheit, Kälte und Nässe trotzen!

Ein Radfahrer faehrt am 14.12.2015 in Berlin im Nebel durch eine Allee. Foto: Florian Schuh
Fahrradfahrer haben es im Winter schwerer, sicher nach Hause zu kommen © picture alliance / dpa Themendie, Florian Schuh

Das Radfahren in Herbst und Winter will gut vorbereitet sein

Viele Menschen lieben es, morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren - vor allem die frische Luft und die Bewegung am Morgen hilft ihnen, gut in den Tag zu starten. Doch wenn im Herbst die Blätter fallen, im Winter klirrende Kälte herrscht und die Straßen nass und rutschig sind, lassen viele ihren Drahtesel lieber zu Hause stehen. Doch das muss nicht sein. Mit den folgenden Tipps radeln Sie auch in der kalten Jahreszeit sicher und gesund (welche Outdoor-Produkte gut und passend sind, erfahren Sie hier).

Gut sichtbar in der Dunkelheit

Um in der dunklen Jahreszeit sichtbar für alle Straßenverkehrsteilnehmer zu sein, ist die richtige Kleidung und Fahrradausrüstung entscheidend. Deshalb sollte das Fahrrad mit Reflektoren* ausgerüstet sein. Diese befinden sich im besten Fall an Front und Heck, an den Pedalen und in den Speichen des Fahrrads*. Zudem sollte die elektrische Beleuchtung einwandfrei funktionieren (hier geht's zum Fahrradbeleuchtungs-Check). Falls diese mit einem Dynamo verbunden ist, sollten Sie unbedingt daran denken, diesen einzuschalten, bevor sie in der Morgendunkelheit losfahren. 

Damit Sie selbst gut sichtbar sind, sollte ihre Jacke ebenfalls mit Reflektoren ausgestattet sein. Falls Sie eine solche Jacke nicht haben, können Sie auch eine Warnweste* überziehen, bevor Sie losradeln.

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Sicher auf nasser und rutschiger Fahrbahn

Ein Radfahrer fährt am 04.12.2012 auf dem Fahrrad durch den verschneiten Tiergarten in Berlin. Für die kommenden Tage sagen die Meteorologen weiterhin Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und vereinzelte Schneefälle voraus. Foto: Kay Nietfeld/dpa  +++
Wenn der Boden nass und rutschig ist, sind Winterreifen für Fahrräder sinnvoll. © dpa, Kay Nietfeld

Da Straßen und Fahrradwege im Winter häufig nass sind, sollten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit einen Helm - am besten mit Reflektoren oder eine reflektierenden Überzieher* - tragen, wenn Sie dies nicht sowieso konsequent tun. Gerade in der kalten Jahreszeit beeinflussen die Witterungsbedingungen Ihre Sicherheit im Straßenverkehr.

Was Sie vielleicht nicht wussten: Auch für Fahrräder gibt es spezielle Winterreifen mit mehr Profil*. Die haben auf Schnee und Eis mehr Rutschfestigkeit und geben mehr Halt. Zudem kann ein geringerer Reifendruck die Wahrscheinlichkeit, wegzurutschen, verringern. Wer auf Nummer sicher gehen will, besorgt sich Spikes für die Reifen.

Generell brauchen Fahrräder in Herbst und Winter mehr Pflege - vor allem die Bremsen, die Reifen und die Kette. Das Streusalz, das sich an den Fahrradteilen ansetzen kann, sollte regelmäßig saubergewischt werden. Dabei können Sie einen öligen Lappen verwenden, denn der verhindert gleichzeitig die Bildung von Rost. 

Kuschelig warm zum Ziel

Um eisiger Kälte und Fahrtwind entgegenzuwirken, nützen Regenjacken und Thermobekleidung* (und Neopren-Überzieher für die Schuhe). Spezielle Brillen schützen die Auge vor dem Fahrtwind. Außerdem gibt es Mützen, die warmhalten und unter den Helm passen. Ergänzend dazu bieten Fachhändler Arm-, Bein-, Knie- und Nierenwärmer an. Generell gilt: Zwiebellook anwenden! So sind Sie flexibel, wenn sich Witterungsbedingungen ändern. 

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