Extreme Wettergegensätze am 23.12.

Extreme Wettergegensätze am 23.12.
+13 Grad im Norden, -2 Grad im Süden

+13 Grad im Norden, -2 Grad im Süden

Wir haben den 23.12. und Frühtemperaturen von bis zu +13 Grad im Norden. Im Süden ist es dagegen kalt mit Werten um den Gefrierpunkt. Wie kann das sein?

Im Norden jagt ein Tief das nächste und bringt nicht nur milde Luft mit, sondern auch Wolken und Wind. Mit den Wolken wird eine Ausstrahlung und damit eine Abkühlung verhindert. Auch der Wind sorgt für eine ständige Durchmischung. Keine Chance für die kalte Luft sich zu sammeln. Ganz anders sieht es im Südosten aus. Klarer Himmel durch den schwachen Hochdruckeinfluss von Brigitte über dem Mittelmeer und fehlender Wind lassen die Temperaturen in den Keller sinken.

Tiefstwerte von -2 Grad gab es in Ingolstadt, München-Flughafen, Garmisch-Partenkirchen und in Oberstdorf. Häufig lagen die Frühwerte in Bayern um den Gefrierpunkt. Anders war es in der Höhe. Hier macht sich die allgemeine milde Strömung bemerkbar. Auf dem knapp 1.000 Meter hohen Hohenpeissenberg gab es + 6 Grad und auf der fast 3.000 Meter hohen Zugspitze milde 0 Grad!

Ganz anders im Norden: Nördlich der Mittelgebirge gab es fast überall zweistellige Plusgrade. In Berlin und Hamburg wurden +11 Grad, in Köln +12 und in Celle sogar + 13 Grad gemessen.