Extreme Kälte nicht weit weg

Eiskalter Wochenstart - Nikolaus bringt den Lappen unter -40 Grad

Kalt, kälter, Naimakka: Kältepol mit knapp -41 Grad in Schweden

Während die neue Woche bei uns in Deutschland mit einem durchaus winterlichen Nikolaustag mit Glätte startet, legt der Winter im Norden Europas ein ganz anderes Tempo vor. Verbreitet mit -25 bis -35 Grad. Stellenweise ging es in der Nacht sogar auf -40 Grad und etwas darunter. Skandinavien wintert ein und die richtige Kälte ist somit nicht mehr allzu weit entfernt.

Krass kalt - krass früh im Winter

RTL-Meteorologe Carlo Pfaff hat für uns den Blick auf die Tiefstwerte der Nacht zum Montag geworfen: „Rekordverdächtig tiefe Temperaturen herrschen derzeit in Skandinavien: oft lagen die Tiefstwerte in der Früh bei um die -35 Grad, stellenweise sogar um -40 Grad.” Natürlich sei es beispielsweise in Sibirien mit Tiefstwerten von -45 bis -50 Grad aktuell deutlich kälter. Jedoch seien solche extremen Temperaturen in Nordeuropa Anfang Dezember beachtenswert, so der RTL-Meteorologe.

Unter -40 Grad: Naimakka ist die europäische Kältehauptstadt

Auch wenn Naimakka den meisten Menschen hierzulande recht unbekannt sein dürfte, so ist die nördlichste Wetterstation Schwedens doch für arktisch kalte Temperaturen bekannt. Carlo Pfaff: „Die bislang tiefste, jemals gemessene Dezembertemperatur in der Region liegt bei -41,8 Grad. Zwar bleibt somit zum Tiefstwert der Nacht zum Montag mit -40,9 Grad zunächst noch etwas Luft zum bisherigen Rekord. Doch am Vormittag ging es in Schwedisch Lappland sogar noch weiter runter. Momentan gehen wir anhand der Stationsmeldungen von -42,7 Grad aus. Das ist somit ein neuer Dezemberrekord und in der Größenordnung absolut außergewöhnlich.”

Eiseskälte bei den nordischen Nachbarn - der Weg zu uns ist nicht weit

Damit ist laut Pfaff der Weg für den richtigen Winter bis nach Deutschland gar nicht mehr so weit. Aber es brauche auch die passende Wetterlage dafür. Die sieht der Meteorologe in den kommenden Tagen vorerst nicht, aber „grundsätzlich ist die Lage für alle Freunde von Eis und Schnee aber schon mal recht vielversprechend”. Jetzt heißt es dann wohl Abwarten und die spannende Weichenstellung in nächster Zeit im Auge zu behalten. Zumal auch der Polarwirbel im Dezember noch seine Probleme bekommen könnte.

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(bal, oha)