Am Balkan und in Griechenland kracht es, Spanien schwitzt

Europawetter: So leidet Südeuropa derzeit unter Hitze und Unwettern

Hitze und Unwetter toben sich aus

Auf der einen Seite des Mittelmeeres formiert sich ein richtiger Hitzehammer und sorgt in Teilen Spaniens, Portugals und Teilen Frankreichs für eine andauernde Hitzewelle mit 35 bis 40 Grad. Zum Teil sogar etwas darüber. Richtung zentrales und östliches Mittelmeer mischt hingegen noch Unwettertief „Farideh“ mit. Eine sehr brisante Lage mit hohem Unwetterpotenzial. Gerade in den Urlaubsgebieten, die natürlich auch schon durch das Corona-Virus arg gebeutelt sind. 

Den aktuellen Wetterfilm für Spanien sehen Sie oben.

Gewitter und Unwetter treiben aktuell vor allem vom Balkan bis nach Griechenland ihr Unwesen.
Gewitter und Unwetter treiben aktuell vor allem vom Balkan bis nach Griechenland ihr Unwesen. © dpa, Bernd März, bernd märz kde

Schwül-warme bis -heiße Gewitterluft über Südosteuropa

Es ist richtig viel Energie in der Luft. Außerdem mischt sich nun noch Unwettertief „Farideh“ ins Wettergeschehen ein. Eine explosive Lage für die Regionen vom Balkan bis nach Griechenland. Denn hier kann es gewaltig krachen. Es drohen Schwergitter mit Potenzial für die Bildung von sogenannten Superzellen. Das sind organisierte Gewitterkomplexe, in deren Umfeld auch die Tornadogefahr deutlich erhöht ist. Außerdem müssen die Menschen dort mit großem Hagel, Starkregen und Sturmböen rechnen. Zuerst gilt das vom Mittelmeer her nach Kroatien. Anschließend bis weiter südwärts nach Albanien und den Norden Griechenlands.

Abkühlung bei 14 Sonnenstunden und 41 Grad.
Eine Erfrischung gefällig? Rund um die Iberische Halbinsel hat sich der Sahara-Sommer breit gemacht. In Spitzen bis über 40 Grad! © Zentralbild, Z1022 Patrick Pleul

So heftig schwitzt Südwesteuropa

Oha, das ist echt heiß, was die Wetterkarten und für Spanien und Teile Frankreichs sowie Portugals uns da anzeigen. Sahara-Luft aus dem Norden Afrikas ist gekommen um zu bleiben. Der Südwesten Europas zeigt sich in nächster Zeit schweißgebadet. Hier erreichen die Tageshöchstwerte bis in die nächste Woche hinein verbreitet 35 bis 40 Grad. Stellenweise sind auch mal 41 bis 43 Grad nicht ganz auszuschließen. Und auch nachts bleibt es mitunter ziemlich unentspannt. Besonders in Zentral- und Ostspanien bis rauf in den Süden Frankreichs mit nächtlichen Tiefstwerten nicht unter 20 bis 25 Grad

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