Kältewelle breitet sich weit nach Süden aus

Europawetter: Kaltluft bringt den Schnee bis runter nach Spanien

dpatopbilder - 16.01.2021, Spanien, Madrid: Eine Gruppe spaziert um den Stausee Santillana, auch bekannt als Stausee Manzanares el Real, nach dem Sturmtief «Filomena». Foto: Rafael Basante/EUROPA PRESS/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Die Kaltluft aus dem hohen Norden breitet sich zum Wochenende ganz weit südwärts aus und . © dpa, Rafael Basante, flm

Frühling 2021 bekommt einen satten Dämpfer

Bei uns ist der Spätwinter schon angekommen. Zum Schnee im Bergland gesellt sich jetzt nämlich auch noch immer öfter Nachtfrost. Und damit sind wir in Europa nicht alleine. Die Kaltluft aus dem hohen Norden breitet sich zum Wochenende ganz weit südwärts aus. Über Frankreich und Spanien bis in den Norden Afrikas werden die Berge nun wieder weiß. Und auch auf Mallorca bekommt der Frühling einen Dämpfer.

Wetter auf Mallorca: Schauer und keine 15 Grad

25.12.2020, Spanien, Palma: Ein Paar spaziert mit einem Regenschirm am Strand von Palma entlang. Kälte und Regen kennzeichnen die Wettervorhersage auf Mallorca für die nächsten Tage. Foto: Clara Margais/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Auf den Balearen sind am Freitag und Samstag teils kräftige Schauer unterwegs, die von einem kühlen Nordwind begleitet werden. © dpa, Clara Margais, kno

Der Blick ans Mittelmeer zeigt: Selbst der Frühling auf den Balearen bekommt eine Delle. So sind am Freitag und Samstag teils kräftige Schauer unterwegs, die von einem kühlen Nordwind begleitet werden. An den Mittelmeerküsten sind somit nur noch Höchstwerte von um die 12 bis 14 Grad möglich. Das ist unterm Frühlingsniveau. Zudem steigt mit der Kaltluft die Unwettergefahr am westlichen Mittelmeer.

Spätwinter in der Verlängerung und die Berge werden weiß

29.12.2020, Spanien, Huesca: Blick auf das Skigebiet Astun. Astun ist derzeit das einzige geöffnete Skigebiet in den aragonesischen Pyrenäen. Foto: Veronica Lacasa/EUROPA PRESS/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Vom erneuten Wintereinbruch sind auch die Pyrenäen in Nordspanien betroffen. © dpa, Veronica Lacasa, europa press vco

Gleichzeitig lässt die kalte Luft die Schneefallgrenze sinken und im Bergland müssen sich die Menschen beispielsweise im Norden Spaniens oder im südfranzösischen Zentralmassiv auf Neuschnee einstellen. Natürlich sind vom erneuten Wintereinbruch auch die Pyrenäen oder das Kantabrische Gebirge in Nordspanien betroffen. Die spanische Hauptstadt Madrid bekommt ebenso einen Temperatursturz. Von bis zu 20 Grad am Mittwoch und Donnerstag geht es auf Höchstwerte von um die 10 Grad mit nächtlichem Bodenfrost runter.

Selbst Nordafrika bekommt Schnee

Der Atlas im Norden Afrikas bekommt ebenfalls eine Ladung Schnee ab. Denn das Atlasgebirge erstreckt sich von Marokko über Algerien bis nach Tunesien und ist mit rund 2500 Kilometern Länge nicht nicht nur sehr lang, es hat auch enorme Höhenzüge. Bis auf über 4100 Meter reicht der höchste Gipfel (Toubkal).

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