Es besteht weiter erhebliche Unwettergefahr

Der Gewitterschwerpunkt verlagert sich nach Osten

Von Süden her strömen schwül-heiße Luftmassen nach Deutschland. Dabei entwickeln sich teils unwetterartige Gewitter. Nachts und am Samstag greift von Westen eine Kaltfront mit kühlerer Meeresluft über.

Unwettergefahr in Deutschland
Der Gewitterschwerpunkt verlagert sich nach Osten © dpa, Marcel Kusch

Vor allem in der Nordwesthälfte treten Gewitter auf, die über der Mitte Unwettercharakter aufweisen. Dabei sind extreme Unwetter mit Starkregen über 40 l/qm, Hagel bis 4 cm und orkanartigen Böen möglich. Die teils heftigen Gewitter breiten sich zunehmend nach Norden und Osten aus.

Unwettergefahr besteht in einem breiten Streifen von Rheinland-Pfalz und Hessen über Ostniedersachsen und Westthüringen bis nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg. Dabei sind großer Hagel um 5 cm, orkanartige Böen bis 110 km/h und heftiger Starkregen mit Mengen zwischen 25 und 50 l/qm in kurzer Zeit möglich.

Im weiteren Verlauf verlagert sich der Gewitterschwerpunkt weiter nach Osten und liegt dann zwischen Baden-Württemberg und Westbayern über Thüringen und Sachsen-Anhalt bis nach Mecklenburg-Vorpommern. Dabei sind weiter Unwetter mit Starkregen, Hagel und orkanartigen Böen möglich.

Am Samstag ist zunächst im Süden und in der Mitte mit Gewittern zu rechnen, die sich im Tagesverlauf nach Osten ausweiten und lokal wieder Unwettercharakter annehmen, besonders zum Abend hin im Osten und in Südbayern. Über den Westen kann dagegen schauerartiger, lokal gewittriger Regen nach Norden ziehen, wobei gebietsweise Starkregen von mehr als 20 l/qm in 6 Stunden, stellenweise auch mehr als 35 l/qm in 6 Stunden möglich ist.

Quelle: DWD/wetter.de