Erster Schnee 2018: Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee

Kurzes Winterglück im Süden

Mit ein bisschen Glück und dem richtigen Wohnort konnten die ersten in Deutschland am Sonntagmorgen den Winter begrüßen. In manchen Regionen wurde die Landschaft in strahlendes Weiß gepackt.

Kam der Schnee zu früh?

Man könnte meinen, das sei viel zu früh, denn vor ein paar Tagen hatten wir noch Sommerwetter. Aber in den höheren Lagen der Alb und im Hochschwarzwald ist dem nicht so. In den Niederungen rund um die Donau kam das Wintergastspiel allerdings rund einen Monat zu früh. Das Schneefallereignis im Süden ist also bemerkenswert, nicht aber als sonderlich außergewöhnlich für diese Jahreszeit.

Wie lange bleibt uns das Wintervergnügen?

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Bis in Lagen um 400 Meter Höhe können sich die ersten über Schnee freuen. © imago/Westend61, Sullivan, imago stock&people

Wer den Schnee noch für eine Rodelpartie nutzen will, muss sich beeilen. Denn schon im Tagesverlauf taut er zunächst in den mittleren und tiefen Lagen rasch dahin. Grund sind zum einen die diffus durch die Wolkendecke kommende, wärmende Sonnenstrahlung, zum anderen aber auch der noch warme Erdboden. Zudem führt Mittelmeertief "Vaia" zunehmend milde Luft von Südosten her nach Süddeutschland, sodass die gebietsweise noch auftretenden Niederschläge rasch in Regen übergehen und auch in den höchsten Lagen der Mittelgebirge für Tauwetter sorgen.

In den östlichen Mittelgebirgen, im Thüringer Wald und im Erzgebirge, schneit es im Laufe des Tages zwar noch längere Zeit, aber auch dort dürfte es dem Schnee in der Nacht schnell wieder an den Kragen gehen.

Wenn Sie wissen wollen, wie sich das Wetter in diser Woche weiterentwickelt, können Sie das im 7-Tage-Trend nachlesen.

Quelle: wetter.de / dwd