Nach Erdbeben bei Iraklion

Griechenland: Starkes Nachbeben auf Kreta

27.09.2021, Griechenland, Arkalochori: Feuerwehrleute stehen neben der zerstörten griechisch-orthodoxen Kirche Profitis Ilias, nachdem das Dorf Arkalochori im Süden der Insel Kreta von einem Erdbeben erschüttert wurde. Mindestens ein Mensch ist bei d
Erdbeben auf Kreta: Vor allem ältere Gebäude waren durch die Erdbeben auf der griechischen Insel eingestürzt. © dpa, Harry Nakos, TS vhm pat

Zweites Beben in zwei Tagen

Nach dem schweren Erdbeben am Montagmorgen auf Kreta bei dem ein Mensch ums Leben kam, ist die griechische Insel von einem weiteren Erdstoß getroffen worden. Das Nachbeben erreichte eine Stärke von 5,3. Griechische Medien warnen Menschen davor, in ihre zerstörten Häuser zurückzukehren.

Nachbeben mit der Stärke 5,3

28.09.2021, Griechenland, Arkalochori: Eine Frau telefoniert mit ihrem Handy, während ein Hund vor einem Zelt im Dorf Arkalochori auf der südlichen Insel Kreta steht. Erneut hat ein Beben am Dienstagmorgen die Mittelmeerinsel Kreta erschüttert. Foto:
Tausende Menschen mussten die Nacht in Zelten verbringen. © dpa, Harry Nakos, TS pat

Rund einen Tag nach dem Erdbeben auf der griechischen Insel Kreta, meldete das Geodynamische Institut von Athen erneut einen heftigen Erdstoß. Das Beben hatte eine Stärke von 5,3 und war nach Angaben des Chefs des Geodynamischen Instituts, Giorgos Chouliaras, ein Nachbeben zum Erdstoß am Montag. Das hatte am Montag mit einer Stärke von 5,8 bis 6,0 einem Menschen das Leben gekostet. „Die Einwohner sollen nicht in beschädigte Häuser zurückkehren“, warnte Chouliaras im Staatsfernsehen (ERT), denn weitere Beben seien wahrscheinlich zumal zuvor mehr als 60 kleinere Beben gemessen wurden.

Tausende Menschen verbrachten die vergangene Nacht außerhalb ihrer zerstörten Häuser, weil zahlreiche Häuser schwer beschädigt wurden. Die meisten Schäden entstanden in der Region des Dorfes Arkalochori südlich der Hafenstadt Iraklion. Hotels wurden nicht beschädigt, wie örtliche Medien berichteten.

Epizentrum bei Iraklion

Das Epizentrum des ersten Bebens am Montag mit einer Stärke von 5,8 bis 6,0 lag rund 14 Kilometer von Iraklion, der Hauptstadt Kretas entfernt. Etliche Gebäude waren durch die Beben eingestürzt und weitere könnten durch weitere Nachbeben komplett nachgeben. Drei Menschen sollen in eingestürzten Häusern verschüttet sein, berichtete die griechische Zeitung „To Proto Thema”. Es handele sich demnach um Häuser nahe des Epizentrums in der Nähe der Ortschaften Arkalochori und Patsideros.

Beben weit zu spüren

Nicht nur auf Kreta bebte am diesem Morgen die Erde. Die Auswirkungen der schweren Erschütterungen waren weit zu spüren. So strahlte das Beben bis Bulgarien, in die Türkei, nach Ägypten, Griechenland, Italien, Libyen und Nordmazedonien. Hier aber natürlich in weitaus schwächerer Form als direkt unmittelbar am Zentrum des Bebens auf Kreta.

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(bal/kfb)