Eisige Polarluft in Deutschland - Unfälle nach Schneeverwehungen

Gefahr von Schneeverwehungen bestehen

Eisige Polarluft hat in Teilen Deutschlands zu Orkanböen und Schneeverwehungen geführt. In den Höhenlagen von Baden-Württemberg wurden mehrere Bundesstraßen gesperrt, wie das Lagezentrum im Stuttgarter Innenministerium mitteilte.

Schnee und Eis sorgen weiterhin für Behinderungen im Straßenverkehr.

Wegen Schneemassen auf den Flachdächern hat die Stadtverwaltung von Albstadt auf der Schwäbischen Alb elf Sporthallen geschlossen."Die Schneelast ist jetzt in einem Grenzbereich, wo die Statik das nicht mehr aushält", sagte Oberbürgermeister Jürgen Gneveckow der Deutschen Presse-Agentur. Die kritische Schneelast sei auf den Dächern fast erreicht. "Gestern wurden bei verschiedenen Hallen 90 Zentimeter gemessen." Die Gebäude bleiben vorerst bis Sonntag geschlossen.

Bei Gotha in Thüringen verunglückte eine Autofahrerin nach Polizeiangaben, als eine Böe ihren Wagen am Morgen auf eine Schneewehe drückt und das Fahrzeug sich überschlug. Die Frau wurde leicht verletzt.

Vor allem im Süden von Baden-Württemberg blieben den Angaben zufolge Lastwagen im Schnee stecken. Das behinderte auch den übrigen Verkehr.

Orkanböen und Schneeverwehungen setzen sich am Wochenende in Teilen Deutschlands fort. Eisige Polarluft bringt am Samstag vielerorts Frost und Glätte. In Süddeutschland ist in der Nacht mit bis zu minus 15 Grad zu rechnen, berichtet 'wetter.de'. Tagsüber pendeln sich die Temperaturen im Süden und der Mitte Deutschlands um den Gefrierpunkt ein. Im Rest des Landes wird es mit bis zu fünf Grad wärmer. Im südlichen Bergland bleibt es stürmisch. Die Gefahr von Schneeverwehungen besteht weiter.