Unfälle im ganzen Land

Eisglatte Straßen in Deutschland - Polizei: Bleiben Sie zu Hause!

Straßen wurden zu Rutschbahnen

Glatteis-Alarm heute in vielen Teilen Deutschlands. Polizei und Feuerwehr mussten zu Dutzenden Unfälle ausrücken - vor allem in der Osthälfte des Landes. Nach einer Massenkarambolage auf eisglatter Fahrbahn musste eine Autobahn für Stunden gesperrt werden. Die Polizei rief sogar die Menschen in Berlin und Brandenburg dazu auf, zu Hause zu bleiben.

Viele Regionen betroffen

Gefährliche Glätte auf den Straßen hat Verkehrsteilnehmer in vielen Gegenden Deutschlands zum Wochenstart rutschen lassen und zu zahlreichen meist leichten Unfällen geführt. Am frühen Montagmorgen fiel vielerorts Regen auf gefrorenen Boden und verwandelte Straßen und Fußwege in Schlitterbahnen.

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Keine Entwarnung: So geht es mit der Glatteis-Gefahr weiter

Bilder der Glatteislage in Erfurt

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Viele Glätteunfälle und eine Massenkarambolage

Bayern

In der Oberpfalz in Bayern fuhr ein Lastwagen bei Glatteis in eine Leitplanke. Die Autobahn 93 bei Weiden wurde komplett gesperrt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Verletzt wurde niemand.

Sachsen

Auf der B93 bei Zwickau schlitterten am Morgen gleich vier Autos in Leitplanken und Gräben. Auch in der Stadt Leipzig waren Straßen und Wege teils spiegelglatt. Bei den Unfällen blieb es nach Angaben der Polizei überwiegend bei Blechschäden - Schwerverletzte gebe es keine.

Brandenburg

Auf der A115 bei Potsdam waren am Vormittag gleich mehrere Autos ineinander gefahren. Mindestens 20 Menschen wurden bei der Massenkarambolage verletzt.

Gefrierender Regen in Sachsen

In Berlin warnte die Polizei vor eisglatten Gehwegen und Straßen. In Sachsen ist gefrierender Regen zu erwarten. Auch der DWD warnte vor erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr. Autofahrten seien, wenn möglich, zu vermeiden.

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Autofahrer schwer verletzt - Bus rutscht von Straße

Hessen

Zu einer ganzen Reihe an Unfällen kam es auch in Hessen. Überwiegend handelte es sich um Blechschäden, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Nordhessen mitteilte.

Niedersachsen

In Niedersachsen waren vor allem Teile der Landkreise Göttingen und Hameln-Pyrmont sowie die Stadt Wolfenbüttel betroffen. Es gab etliche Glätteunfälle mit Blechschäden, aber keine Verletzten. Anders in der Region Hannover. Dort raste am Morgen ein Autofahrer bei vereister Fahrbahn gegen einen Baum. Er wurde schwer verletzt. In Seesen rutschte ein Linienbus gegen einen Fachwerkschuppen, Fahrer und Fahrgäste blieben unverletzt. Im Kreis Hameln-Pyrmont wurde für rund vier Stunden der Linienverkehr eingestellt. In Hannover wurde der Stadtpark wegen Eisglätte geschlossen.

Eis und spiegelglatte Straßen

In Thüringen gab es Eisregen, durch den sich regelrechte Eispanzer auf Autos bildeten, zum Beispiel in Weimar.

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Straßenglätte auch in Brandenburg

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Was sind gefrierender Regen und Blitzeis?

Und das ist die abgespeckte Erklärung für das gefährliche Wetter-Phänomen:

Die wärmere und damit leichtere Luft (das Phänomen, dass warme Luft nach oben steigt, sollte bekannt sein) kann sich nicht gleich am Boden durchsetzen. Sie schiebt sich über die kalte und schwerere Luft in den unteren Luftschichten. Dabei entstehen Wolken und Niederschläge. Wenn die Temperaturen in den höheren Luftschichten schon über 0 Grad liegen, fallen die Niederschläge als Regen. Das Gefährliche ist, dass der Regen auf den Weg zum oder am Boden gefriert, wenn es in den unteren Luftschichten noch kälter ist. Und das ist jetzt teilweise der Fall. Dann wird es entsprechend glatt auf den Straßen.

Glätte ist nicht gleich Glätte: Was sind die Unterschiede?

Video: Das passiert bei Blitzeis

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(ctr)