Drachen steigen lassen: Das ist das beste Wetter

ARCHIV - Zwei Mädchen lassen am 30.09.2013 beim Sonnenuntergang auf einem Feld bei Hannover (Niedersachsen) einen Drachen steigen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa (zu dpa
Drachen steigen lassen: Eigentlich ein Muss im Herbst © dpa, Julian Stratenschulte

Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal ein Drachen steigen lassen? Na? Wahrscheinlich ist es also höchste Zeit, dieses Herbstvergnügen an der frischen Luft mal wieder aufleben zu lassen. Heute ist dazu ein guter Tag! Schöner Nebeneffekt: Kindheitserinnerungen werden wach.

Hört sich gar nicht viel an: Ab 12 km/h geht's in die Luft

Windstärke 3 (12-19 km/h):

Bei dieser Windstärke fliegen die handelsüblichen Drachen am besten. Auch die Starkwinddrachen können bei diesen Windgeschwindigkeiten schon in die Luft gebracht werden.

Windstärke 4 (20-28 km/h):

Hier wird es für die handelsüblichen Drachen schon etwas kniffliger. Auch Leichtwinddrachen können bereits an ihre Grenzen stoßen. Bei diesen Windgeschwindigkeiten wird das Lenken eines Lenkdrachens ebenfalls langsam schwieriger. Anders sieht es für Powerdrachen aus, denn diese fühlen sich bei Windstärke 4 richtig wohl.

Jetzt macht der selbst gebastelte Drachen schlapp

Windstärke 5 (29-38 km/h):

Nun kommen wir in den Bereich, wo fortgeschrittene Drachenflieger auf ihre Kosten kommen. Viele handelsübliche Drachen haben bei diesen Windgeschwindigkeiten bereits Probleme! Mit einem Powerdrachen oder Sled machen Sie weiterhin nichts falsch. Die Böen können durchaus stark sein und sollten nicht überschätzt werden.

Windstärke 6 (39-49 km/h) und höher:

Bei solchen Windgeschwindigkeiten sollten Leichtwinddrachen definitiv Zuhause gelassen werden. Dieser Wind ist nur für Spezialisten und Profis geeignet, die einen entsprechenden Starkwinddrachen besitzen.