An was erinnern Sie Möhrenscheiben?

7 Lebensmittel, die wie die Organe aussehen, für die sie gut sind!

Möhren sind nicht nur gut für die Augen, sondern ähneln ihnen auch.
Mädchen hält sich Möhrenscheiben vor die Augen. © iStockphoto, istock

Welche Lebensmittel unterstützen welches Organ?

Dass Möhren gut für die Augen sind, wissen die meisten. Doch es gibt noch mehr Lebensmittel, welche die Funktionsfähigkeit bestimmter Organe besonders unterstützen. Und das Beste daran: Oft deutet die Form dieser Lebensmittel bereits darauf hin, für welchen Körperteil sie gut sind.

Gesunde Ernährung beugt Krankheiten vor

Neben regelmäßiger Bewegung und Entspannung fördert eine ausgewogene, möglichst naturbelassene Ernährung die Gesundheit. So sollten täglich Vollkornprodukte, fünf Portionen Obst und Gemüse und mindestens 1,5 Liter Wasser auf dem Speiseplan stehen. Milch und Milchprodukte, Fleisch und Eier sollten nur in Maßen, Fett und Süßigkeiten nur sparsam verzehrt werden.

Darüber hinaus gibt es jedoch auch Lebensmittel, die nicht nur für den gesamten Körper gesund sind, sondern deren Verzehr darüber hinaus speziell einzelnen Organen gut tut.

Möhren für starke Augen

Viele Menschen haben schon als Kind von den Eltern oder Oma und Opa gehört: „Iss Möhren, die sind gut für die Augen.“ Grund dafür ist das in Möhren reichlich enthaltene Beta-Carotin, das in unserem Körper bei gleichzeitiger Aufnahme von Fett in Vitamin A umgewandelt wird. Und dieses wiederum ist wichtig für die Netzhaut, beugt einer Austrocknung der Hornhaut sowie Nachtblindheit vor.

Und wenn Sie einmal Möhre in Scheiben schneiden und sich eine solche anschauen, werden Sie erkennen, dass diese tatsächlich an ein Auge erinnert: Die Mitte erinnert an die Pupille, die von einem weiteren Kreis umgeben ist. Und auch in der übrigen Struktur lässt sich ein Auge erkennen.   

Walnüsse für ein fittes Gehirn

Walnuss
Walnüsse sind tolle „Nervennahrung“. © iStockphoto, istock

Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren und zählen zu den gesündesten Nüssen überhaupt. Sie beugen Entzündungen im Körper vor. Außerdem enthalten sie reichlich Vitamin E und andere Antioxidantien, die freie Radikale abfangen und unschädlich machen können. Zudem sind Walnüsse reich an Eisen, Zink und Magnesium. Deshalb spricht man bei ihnen gern von „Nervennahrung“. Wer sich konzentrieren muss, sollte Walnüsse als Snack wählen. Darüber hinaus können sie auch Heißhungerattacken vorbeugen.

Schaut man sich eine Walnuss an, fällt sofort die Ähnlichkeit zum Gehirn auf, für das Walnüsse (auch) super sind: Walnüsse sind wie unser Hirn in eine linke und eine rechte Hälfte geteilt. Auch die Struktur und die Wölbungen der Walnuss ähneln der des Gehirns.

Avocados erhöhen die weibliche Fruchtbarkeit

Schwangere Frau hält Avocado vor ihren Bauch.
Avocado unterstützt die Funktion der Gebärmutter. © iStockphoto, istockphoto, Dmitry Naumov

Avocados enthalten reichlich ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Ihr Gehalt an Sterinen sorgt dafür, dass die Aufnahme des weiblichen Hormons Östrogen gehemmt und die Produktion des Progesterons angekurbelt wird, wodurch die weibliche Fruchtbarkeit ansteigt.

Wenn Sie sich eine Avocado anschauen, können Sie leicht erkennen, dass sie tatsächlich die Form einer Gebärmutter hat. Noch eine interessante Gemeinsamkeit: Auch eine Avocado braucht neun Monate, bis aus der Blüte eine erntereife Frucht geworden ist.

Überdies unterstützt das reichlich in Avocados enthaltene Vitamin E unser Bindegewebe und sorgt insgesamt für straffere Haut.

Ingwer ist gut für den Magen und beugt (Reise-)Übelkeit vor

Ingwer kann Übelkeit vorbeugen.
Die Form von Ingwer erinnert an unseren Magen. © iStockphoto, istock

Ingwer unterstützt nicht nur die Immunabwehr und beugt somit Infektionskrankheiten vor. Das in Ingwer enthaltene Gingerol hemmt das Wachstum des Bakteriums Helicobacter pylori, das Magenschleimhaut-Entzündungen fördern kann. Zudem steigert es die Magensaftsekretion, die Darmperistaltik und kurbelt somit die Verdauung an. Die enthaltenen ätherischen Öle können den Magen beruhigen und wirken damit gut gegen Reiseübelkeit.   

Auf diese besondere Wirkung von Ingwer auf unseren Magen deutet seine Form hin: Eine Ingwerknolle ähnelt tatsächlich unserem Magen.

Tomaten unterstützen die Herzfunktion

Das in Tomaten enthaltene Kalium ist wichtig für die Herzfunktion.
Tomaten sind gut für das Herz. © iStockphoto, istock

Tomaten enthalten neben viel Wasser auch viel Kalium. Der Mineralstoff ist wichtig für die Herzfunktion und sorgt zusammen mit seinem Gegenspieler Natrium für einen funktionierenden Blutkreislauf. Zudem reguliert Kalium – ebenfalls mit Natrium zusammen - unter anderem den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt im Körper. Aber auch Spinat und Mangold beispielsweise enthalten reichlich Kalium.

Der in Tomaten reichlich enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Lycopin wirt stark antioxidativ und senkt somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Beim Halbieren und Vierteln einer Tomate lassen sich vier verschiedene Kammern erkennen. Diese erinnern stark an unser Herz, das ebenfalls vier Kammern besitzt.  

Rote Trauben können Lungenerkrankungen vorbeugen

Rote Trauben können Asthma vorbeugen.
Rote Trauben am Rebstock. © dpa, Annette Riedl, wst

Durch mediterrane Kost kann nicht nur das Risiko für Übergewicht und Herz-Kreislauferkrankungen, sondern auch für chronische Lungenerkrankungen wie Asthma deutlich verringert werden. Für diesen Effekt sind neben den ungesättigten Fettsäuren, die in Pflanzenölen und fettem Fisch wie Lachs stecken, die in frischem Obst und Gemüse enthaltenen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe enthalten. Vor allem rote Früchte wie Äpfel und Tomaten sind reich an Polyphenolen. So enthalten die Kerne von roten Weintrauben beispielsweise Proanthocyanidin. Diese beugt nicht nur Entzündungen in den Blutgefäßen und damit Herz-Kreislauferkrankungen, sondern auch Entzündungen in den Lungen und damit Asthma vor.

Und tatsächlich erinnert die Form einer Rebe stark an die kleinen Lungenbläschen.

Feigen beschleunigen die Spermienentwicklung

Feigen gelten seit jeher als Fruchtbarkeitssymbol.
Feigen beschleunigen die Spermienentwicklung. © iStockphoto, istock, gmvozd

Feigen gelten seit jeher als Symbol für Fruchtbarkeit und auch als Aphrodisiakum. Feigen enthalten nicht nur viele Ballaststoffe, die sättigen, ohne unseren Bauch aufzublähen, Darmkrebs vorbeugen und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Sie enthalten auch reichlich Phosphor, das als lustmachender Energiespender gilt.

+++Weche Lebensmittel ebenfalls die Lust und Potenz steigern, erfahren Sie hier!+++

Darüber hinaus enthalten Feigen Mangan, Vitamin K und viele B-Vitamine, die sich allesamt positiv auf die Gesundheit und auch auf die Spermienentwicklung auswirken können. Werden Feigen getrocknet, erhöht sich deren Gehalt noch. So können Feigen den Prozess der Spermienreifung erhöhen.

Feigen sehen dem männlichen Hoden sehr ähnlich. So widmeten die alten Griechen Feigen dem Gott Dionysus, der nicht nur als Gott des Weines, sondern auch der Fruchtbarkeit gilt.

Viele weitere Lebensmittel sind für unsere Organe förderlich!

Bei all diesen positiven Effekten gilt aber: Es sind nicht einzig und allein die genannten Nahrungsmittel für die entsprechenden Organe nützlich. Es gibt darüber hinaus viele weitere Lebensmittel, die beispielsweise die Herzfunktion, unser Denkvermögen, die Konzentration oder die Fruchtbarkeit fördern können.

Und umgekehrt gilt auch, dass Möhren beispielsweise nicht nur gut für die Augen oder Tomaten optimal für ein gesundes Herz sind. Alle aufgeführten Lebensmittel enthalten über die genannte Inhaltsstoffe, die auf einzelne Organe wirken, hinaus viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die vielfältig auf unseren gesamten Körper wirken und vielen Krankheiten vorbeugen.

In jedem Fall gilt: Eine ausgewogene Ernährung wirkt sich auf vielfältigste Weise positiv auf unseren Körper aus.