Die Zahl der Toten durch Unwetter und Tornados in den USA steigt immer weiter

Mehr als 40 Tote in den USA

In den USA leiden Millionen Menschen weiter unter extremen Wetterbedingungen. Nach tödlichen Tornados und Überflutungen herrscht in New Mexico ein Schneenotstand. Die Zahl der Opfer steigt. Seit dem 23.12.2015 sind in sieben Bundesstaaten hauptsächlich im Süden des Landes 41 Menschen durch schwere Stürme und Überschwemmungen ums Leben gekommen, berichtete der Sender ABC. In New Mexico wurde unterdessen der Schneenotstand ausgerufen.

ABC zufolge starben am Samstag in Missouri mindestens sechs Menschen und in Illinois fünf, nachdem heftige Regenfälle Sturzfluten ausgelöst hatten. In Vororten der texanischen Stadt Dallas waren am selben Tag elf Menschen durch Tornados getötet worden. Bereits am ersten Weihnachtstag hatten schwere Stürme in den drei südlichen Staaten Mississippi, Tennessee und Arkansas 17 Menschen in den Tod gerissen. Zwei weitere Unwetter-Tote wurden ABC zufolge in Alabama gemeldet.

In New Mexico waren zahlreiche Straßen am 27.12.2015 nach heftigen Schneefällen unpassierbar, mehrere Gemeinden völlig abgeschnitten. Stürme verursachten teilweise mehr als zwei Meter hohe Schneeverwehungen.

Die Zahl der Toten durch Unwetter und Tornados in den USA steigt immer weiter
Bilder der Verwüstung in den USA © imago/Xinhua, imago stock&people

Waren die Tornados und der Regen auf ungewöhnlich warme Temperaturen zurückzuführen, brachte eine heranziehende Kaltfront aus Alaska die Wintermisere nach New Mexico. Spiegelglatte Straßen und einsetzende Schneefälle wurden am Sonntag auch aus dem nordwestlichen Texas und Kansas gemeldet. Auch im Nordosten mit der Metropole New York, wo an Weihnachten noch T-Shirt-Wetter geherrscht hatte, sank die Quecksilbersäule am Sonntag auf zehn Grad. Klirrende Kälte oder Schnee sind dort für dieses Jahr aber nicht mehr zu erwarten.

Vier Bezirke nahe Dallas wurden zu Katastrophengebieten erklärt. Rettungsmannschaften suchen weiter nach möglichen Überlebenden und Opfern der Tornado-Serie vom Samstag. Ganze Wohnsiedlungen wurden in Trümmerhalden verwandelt, die Schneisen der Verwüstung waren CNN und anderen Medien zufolge teils mehrere Kilometer lang. Wegen anhaltender heftiger Regenfälle wurden außerdem im Osten und Süden des Bundesstaates zum Wochenanfang Überschwemmungen befürchtet.