Die Winterprognose 2015/2016 geht weiter

Die Prognosen für Februar und März

Die Winter-Prognose der NOAA
Die Prognosen der NOAA für Februar und März

Die Langfristprognosen der amerikanischen Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) verraten uns, wie der Winter im Februar und März aussehen soll. Weit sind wir nicht mehr entfernt vom Februar und der Januar hat dann entgegen der Prognosen aus den USA doch noch einmal seine Krallen gezeigt.

Doch die Prognosen der Amerikaner sehen nach wie vor einen viel zu warmen Februar in ganz Europa vor. Die NOAA berechnet für Deutschland bis zu drei Grad mehr als im langjährigen Mittel. Im Osten geht es im Vergleich zur letzten Berechnung sogar noch um ein Plusgrad mehr nach oben.

Nur auf den Britischen Inseln und in Südeuropa ist die Abweichung nicht ganz so drastisch, da sind es wohl nur 1 bis 2 Grad zu viel. Unsere 28-Tage-Prognose sieht das allerdings derzeit nicht ganz so wie die Modelle der Amerikaner. Da werden eher durchschnittliche Temperaturen prognostiziert.

Auch März zu warm, aber etwas weniger starke Abweichungen

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Im März verändert sich an der milden Prognose wenig. Für Mitteleuropa werden 'nur' noch Temperaturabweichungen von etwa einem Grad nach oben berechnet. Auch Deutschland ist weiter davon betroffen, auf den Karten der NOAA sieht man eine positive Abweichung von bis zu 2 Grad. Laut diesen Karten geht es mit dem Winter nicht so kalt weiter.

Das Fazit bleibt gleich: Die Amerikaner berechnen den Rest des Winters 2015/16 zu warm. Da uns die Realität aber ein anderes Bild präsentiert, sind diese Prognosen mit einiger Vorsicht zu genießen.

Bei diesen Auswertungen muss man ohnehin beachten, dass hier nicht das Wetter, sondern nur die Temperaturabweichung vom langjährigen Mittel prognostiziert wird. Selbst Werte im Normalbereich können durchaus Tage mit Extremen bedeuten, im Fall des Winters also sowohl sonnige und frostige Tage als auch plötzliche nasskalte Phasen. Diese Langfristprognose wird einmal die Woche aktualisiert.