Die Winterprognose 2015/2016

Der Januar zeigt keine Lust auf Winter

Langfristprognose noaa Januar
Januar: Wenig Hoffnung für einen echten Winter

Die Langfristprognosen der amerikanischen Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) verraten uns, wie der Winter nach dem Jahreswechsel aussehen kann.

Jetzt scheint uns der Januar-Winter doch völlig im Stich zu lassen. Die Prognosen der NOAA sehen im Vergleich zu den Berechnungen der letzten Woche erneut sehr ernüchternd aus. Haben wir in der letzten Woche doch noch Hoffnung auf eine Winterchance im Januar gehabt, deuten die neuen Werte auf eine viel zu warme Periode hin. Für Europa werden bis zu 4 Grad Abweichung nach oben von einem durchschnittlichen mitteleuropäischen Winter vorausgesehen. In Deutschland sehen die Modelle eine Abweichung von bis zu 3 Grad. Vergessen wir also den Winter im Januar.

Februar bringt alles andere, nur keine neue Winterhoffnung

Langfristprognose noaa Februar
Auch der Februar bringt keinen Winter.

Auch der Monat Februar lässt kaum Hoffnung zu. In ganz Europa scheinen sich die Temperaturen nicht zu beruhigen. Für ganz Mitteleuropa werden Temperaturabweichungen von bis zu 3 Grad nach oben vorausberechnet. Auch Deutschland ist davon betroffen, im Norden des Landes sieht man eine positive Abweichung von bis zu 2 Grad, im Süden bis zu 3 Grad. Also nichts mit echtem Winter. Der Norden des Kontinents scheint sich in Sachen Temperaturen hingegen etwas zu beruhigen, in Skandinavien ist ab Februar endlich eine normale Wintertemperatur zu erwarten.

Fazit: Es ist zu warm. Ob die Pisten auf den Bergen und Gletschern ungeschoren davon kommen, ist nicht wahrscheinlich. Die größten Hoffnungen setzen wir auf den Norden Europas, dort scheint es, zumindest im Februar, einen "normalen" Winter geben zu können.

Bei diesen Auswertungen muss man beachten, dass hier nicht das Wetter, sondern nur die Temperaturabweichung vom langjährigen Mittel prognostiziert wird. Selbst Werte im Normalbereich können durchaus Tage mit Extremen bedeuten, im Fall des Winters also sowohl sonnige und frostige Tage als auch plötzliche nasskalte Phasen. Diese Langfristprognose wird einmal die Woche aktualisiert.

Quelle: NOAA