Die Winterprognose 2015/2016

Die Winterprognose 2015/2016
Temperaturabweichungen für den Dezember

Dezember bleibt weiter viel zu warm

Die Langfristprognosen der amerikanischen Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) verraten uns, wie der Winter bis zum Jahresende aussehen kann.

Die Abweichungen im Dezember (Bild links) sind über Deutschland sehr positiv geblieben. Von Nordosteuropa über Mitteleuropa bis nach Südwesteuropa und sogar bis in den Nordwesten Afrikas sind weiter positive Abweichungen von bis zu 2 Grad die Regel. Die Gebiete von bis zu 3 Grad haben sich weiter vergrößert, vor allem von Polen bis Russland. Einen absoluten Wärmeüberschuss von zum Teil über 4 Grad gibt über Spitzbergen.

Die kälteren Abweichungen rund um das Schwarze Meer haben sich in dieser Woche für den Dezember wieder deutlich abgeschwächt und sind fast verschwunden.

Das neue Jahr macht warm weiter

Die Winterprognose 2015/2016
Temperaturabweichungen für den Januar

Auch im Januar 2016 (Bild rechts) sieht es nicht gut aus für einen kalten Wintermonat. Fast für das komplette Festland sind positive Abweichungen von bis zu 2 Grad berechnet. Über Osteuropa soll der erste Monat des neuen Jahres sogar noch wärmer ausfallen. Und wie sieht es mit negativen Abweichungen aus? Sprich, wo wird es eventuell zu kalt? Fehlanzeige, nichts, einfach gar nix! Nirgendwo in Europa scheint der Januar ein knackiger Wintermonat zu werden.

Das Fazit sieht somit für den Winter sehr, sehr schlecht aus! Der Dezember und der Januar wollen zu warm, viel zu warm ausfallen. Winter? Der scheint dieses Mal auch auszufallen...

Bei diesen Auswertungen muss man beachten, dass hier nicht das Wetter, sondern nur die Temperaturabweichung vom langjährigen Mittel prognostiziert wird. Selbst Werte im Normalbereich können durchaus Tage mit Extremen bedeuten, im Fall des Winters also sowohl sonnige und frostige Tage als auch plötzliche nasskalte Phasen. Diese Langfristprognose wird einmal die Woche aktualisiert.

Quelle: NOAA