Wetter 2020 - das waren die Wetter-Highlights des Jahres

Die Trockenheit stresst nicht nur Wälder und Bauern: Der dritte Dürresommer in Serie

Die Trockenheit stresst nicht nur Wälder und Bauern: Der dritte Dürresommer in Serie
Das Wetter-Jahr 2020 im Rückblick - ein Jahr mit allen Ereignissen!

Das Wetter-Jahr 2020 im Rückblick

Das Wetterjahr 2020 steht natürlich im Zeichen von Sturm Sabine Anfang Februar – das Tief, das genau über den Sitz von wetter.de in Köln zog. Die Trockenheit war aber ein Dauerthema und daraus resultierten Sorgen über unsere Wasserversorgung. Und dann kam doch noch eine Hitzewelle.

Der dritte zu trockene Sommer treibt nicht nur der Forst- und der Landwirtschaft Sorgenfalten auf die Stirn. Was ist mit unserer Wasserversorgung, was mit den Flüssen und was mit der Tierwelt? Welche Maßnahmen können wir ergreifen und wie lange geht das noch gut mit diesen Sommern?

Die Trockenheit - der dritte Dürresommer in Folge

Bereits zum dritten Mal in Folge verlief das Sommerhalbjahr zu trocken. Im Frühling war es am schlimmsten. Als die Pflanzen das Wasser für ihr Wachstum brauchten, kam fast gar nichts runter. Im April fielen gerade einmal 25 Prozent des üblichen Regens, im Mai nur gut die Hälfte. Es scheint zur Normalität zu werden, dass unsere Sommer trockener und heißer werden.

Für die Landwirtschaft ist das verheerend – und vielleicht zukünftig auch für unsere Wasserversorgung. Schon in diesem Jahr mussten einige Gemeinden Wasser sparen. Ein tiefer Blick in die Vergangenheit zeigt: So eine Dürre über drei Sommer hat es noch nie gegeben. Und sie ist noch nicht vorbei. Auch jetzt haben unsere Talsperren nicht den Füllstand, den sie für gewöhnlich in dieser Jahreszeit haben.

Und unser Boden ist in tiefen Regionen total trocken. Das ist auch logisch: Wenn es wärmer wird, verdunstet mehr Wasser. Es müsste also, um die höhere Verdunstung auszugleichen, mehr regnen. Es regnet aber weniger. Dazu kommt die Versiegelung der Flächen durch Bebauung. Das Wasser geht also nicht mehr in den Boden, sondern fließt über die Kanalisation und die Flüsse schneller ab. Das Problem der Trockenheit wird uns also definitiv weiter begleiten.

Es ist höchste Zeit gegenzusteuern. Maßnahmen gibt es viele, die Politik ist nur viel zu unentschlossen. Autos raus aus aus den Städten, keine Dächer mehr ohne Photovoltaik, keine Häuser mehr ohne Regenauffangbecken, begrünte Fassaden und Dächer, grüne Städte und natürlich die sofortige Abkehr von fossilen Brennstoffen. Es ist möglich.

Tiefe Bodenschichten viel zu trocken

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