Hier wird der Advents-Sonntag zauberhaft winterlich

Die RTL Winter-Wetter-Garantie zum vierten Advent

Mild im Advent, deutlich kälter zu Weihnachten 2020

Es ist unschwer zu erkennen: Mit Winter hat unser Wetter derzeit nichts zu tun. Zum vierten Advent und zu Beginn der Weihnachtswoche wird Deutschland nahezu schneefrei sein. Doch zwei letzte Winterwetter-Bastionen gibt es noch. Außerdem hat auch der Trend zu Weihnachten noch einiges an Spannung zu bieten. Also los geht unsere Reise durch ein fast schon vorfrühlingshaft mildes viertes Adventswochenende zu einem deutlich kälteren Weihnachtstrend.

Die Ausgangslage: So sieht es aus in Sachen Schnee

Das aktuelle sehr milde Wetter rafft den Schnee auf den Mittelgebirgen sowie Richtung Schwarzwald, Schwäbische Alb und Alpenrand immer weiter dahin. Gut, wer ganz im Süden wohnt, der hat zumindest noch den Blick auf die schneebedeckten Berge der Alpen. Oberhalb von 1000 bis 1500 Metern hält der Schnee nämlich weiter durch. Darunter wird es für die weiße Winterdecke jetzt immer enger.

Der Winter überlebt in den Hochlagen im Süden am längsten

Die Hochlagen der Alpen zeigen sich am Wochenende weiterhin winterlich mit Schnee und Sonne. Doch unterhalb von 1500 Metern geht es dem Schnee weiterhin gewaltig an den Kragen.
Wer hoch hinaus geht, der findet den Winter. Zumindest in den Alpen bleibt es oberhalb von 1000 bis 1500 Metern weiterhin überwiegend weiß. © imago images/blickwinkel, P. Frischknecht via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Die letzten Winterecken am vierten Advent

Die Garantie in Sachen Winterwetter können die Wettercomputer derzeit eigentlich nur noch für den Hochschwarzwald und den Alpenrand oberhalb von etwa 1000 Metern ausgeben. Und selbst hier sind es eher die schattigen Bereiche, in denen der Schnee noch überdauern dürfte. Ansonsten hat unser Wetter mit Winter am vierten Advent rein gar nichts zu tun. Außer vielleicht im trüben Dauernebel.

Dauernebel und Kältelöcher: Hier fühlt es sich zumindest wie Winter an

Die Temperaturen von bis zu 14 oder 15 Grad, die es beispielsweise im Westen und Südwesten unseres Landes gibt, kommen nicht überall an. Es gibt nämlich einige Regionen, in denen sich dieser Dezember auch jetzt noch wie Winter anfühlt. Und das sind die teils dauertrüben Nebellagen in Teilen Süddeutschlands. Hier wird auch das vierte Adventswochenende nur wenig über 0 Grad bringen.

Winterfeeling light: Kalte Temperaturen halten sich im Dauernebel

Das Bild zeigt Sonne überm Hochnebel. Unten bleibt es grau und kalt, oben sonnig und mild.
Milde Sonne oben, kalter Nebel und Hochnebel unten. In den Nebellöchern bleibt es auch am vierten Adventswochenende eher frühwinterlich kalt, © imago images/Jan Eifert, Jan Eifert via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Der Deutschland-Trend für den vierten Advent: Mehr Frühling als Winter

Es ist wohl so: Die meisten von uns dürften am vierten Adventswochenende mehr Frühlingsfeeling als Wintergefühle haben. Vor allem am Samstag, wenn die Sonne noch etliche Betriebsstunden zusammen bringt. Mehr dazu erfahren Sie auch in unserem 7-Tage-Wettertrend. Dafür gibt es aber auch mindestens eine gute Seite der milden Werte: Kaum Nachtfrost und dementsprechend keine Glätte auf den Straßen und Wegen.

Vor allem am Samstag ist die Sonne ganz gut im Rennen

Eine Frau fährt bei untergehender Sonne mit ihrem Fahrrad über den Deich am Rhein. Foto: Martin Gerten/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
In der Sonne wird sich das vierte Adventswochenende fast schon frühlingshaft anfühlen. © dpa, Martin Gerten, hpl

Die Weiße Weihnacht 2020 macht es spannend

Wer nun aber glaubt, dass es das auch im Rennen um die Weiße Weihnacht 2020 gewesen ist, der könnte noch eines anderen belehrt werden. Natürlich ist es wie in jedem Jahr eher unwahrscheinlich, dass es auch im Flachland mal für Schnee zum Fest reicht. Dennoch macht es der Winter 2020 nun mal spannend. Denn die Wettercomputer sehen eine Umstellung der Wetterlage pünktlich zu Weihnachten. Die aktuellen Trends für die Wahrscheinlichkeit der Weißen Weihnacht finden Sie hier.

Noch mehr Wetter

Wie es längerfristig weiter geht, erfahren Sie im 42-Tage-Wettertrend. Oder werfen Sie einen Blick in die Vorhersagen vom Amerikanischen und Europäischen Wetterdienst.

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