Falten, Akne & Co.

Sonnencreme: Welche eignet sich für Ihren Hauttyp?

Frau schützt sich mit Sonnenmilch
Auch im Alltag muss die Haut vor der Sonne geschützt werden © www.peopleiamges.com (www.peopleiamges.com (Photographer) - [None], Yuri Arcurs peopleimages.com

Welche Sonnencreme für welchen Hauttyp?

Sonnenschutz ist bei gutem Wetter das A und O – und das nicht erst im Sommer! Auch in den anderen Jahreszeiten können UV-Strahlen die Haut belasten. Deshalb lohnt es sich die Sonnencreme vor allem im Gesicht täglich aufzutragen. So verhindern Sie das Hautkrebsrisiko durch UV-Strahlen und beugen Hautalterung vor. Wir zeigen die besten Sonnencremes für Ihren Hauttyp.

Anti-Age-Sonnencreme: Optimal für reife Haut

Reife Haut hat besondere Bedürfnisse, besonders Trockenheitsfältchen können durch eine gute Tagescreme sichtbar reduziert werden. Auf diesen Effekt müssen Sie wegen des Sonnenschutzes nicht verzichten! Natürlich können Sie Ihre normale Tagespflege auch über einem dünnen Gel mit Sonnenschutz auftragen, aber das verlängert die Pflegeroutine und kann die Haut irritieren. Es lohnt sich also für das Gesicht Sonnencreme mit Anti-Aging-Effekt zu wählen. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Cremes mit Lichtschutzfaktor auf dem Markt.

Unser Favorit ist die Crème Solaire Anti-Age von Biotherm*. Die Sonnencreme für Gesicht, Hals und Dekolleté schützt Ihre Haut mit einem Lichtschutzfaktor 30. Das enthaltene Hyaluron strafft die Haut und wirkt Trockenheit entgegen.

Unreine Haut: Diese Sonnencreme eignet sich

Auch unreine und zu Akne neigende Haut stellt besondere Ansprüche an die Sonnencreme. Das Hautbild soll unter dem Sonnenschutz nicht zusätzlich leiden. Eine ölige oder fettende Sonnencreme kann Akne fördern und die Haut irritieren. Es bieten sich daher dünne Texturen und Gel-Konsistenzen an.

Tipp: Der glänzende Film der Sonnencreme lässt unreine Haut direkt ölig aussehen, es hilft beispielsweise der mattierende Sonnenschutz von Nivea*.

Bei unreiner Haut setzen wir zum Beispiel auf die Oil Control Sun Gel-Creme von Eucerin*. Die Creme mit Lichtschutzfaktor 50 schützt Mischhaut und unreine Haut. Der hohe LSF ist optimal für sensible und sehr helle Haut. Die Creme verspricht einen Anti-Glanz-Effekt von bis zu acht Stunden.

Braune Haut trotz Sonnenschutz: Sonnencreme mit Tönung

Bei besonders blasser Haut oder wenn Sie der Sonne stark ausgesetzt sind, benötigen Sie einen hohen Lichtschutzfaktor, der Ihre Haut schützt. Die Sonnencreme ist manchmal so gut, dass die Haut trotz Sonne kaum Farbe bekommt. Wenn Sie gesund braun werden möchten, bietet sich ein getönter Sonnenschutz an. Dieser lässt die Haut gebräunt und ebenmäßig aussehen, ohne dass Sie sich dafür lange in der Sonne aufhalten müssen.

Diesen Effekt schenkt Ihnen die Soleil Bronzer BB Sonnencreme von Lancôme*. Das Produkt hat einen LSF von 50; eignet sich also bei heller Haut und sogar in der starken Mittagssonne. Die Sonnencreme schützt Ihre Haut, versorgt diese mit Feuchtigkeit und schenkt Ihnen einen gebräunten Glow.

Für vollen Schutz: 4 Tipps für helle Tage

Wer ab und zu die Sonne genießen möchte, sollte dabei die Tipps der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) beherzigen. Die hat Leitlinien zum Schutz vor Hautschäden erstellt. Die wichtigsten Punkte fassen wir hier zusammen.

  1. Natürlich schützen: Auch wenn Sie Sonnenschutzprodukte benutzen, ist es wichtig, dass Sie sich nicht leichtsinnig den Strahlen der Sonne aussetzen. Besonders stark ist die Strahlung der Sonne um die Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr. Daher sollten Sie direkte Sonneneinstrahlung in diesem Zeitraum möglichst vermeiden und Ihre Haut mit Kleidung schützen oder einen schattigen Platz aufsuchen.
  2. Den richtigen Lichtschutzfaktor wählen: Unbedeckte Körperstellen sollten laut DDG mit Sonnenmilch & Co. geschützt werden - wichtig ist, dass die Produkte einen Lichtschutzfaktor von mindestens 15 haben (der Lichtschutzfaktor gibt an, wie gut das Produkt die UV-Strahlen der Sonne von der Einwirkung auf die Haut abhalten kann). Für empfindliche und helle Haut ist ein Lichtschutzfaktor ab 30 zu empfehlen.
  3. Regelmäßiges Auftragen: Das einmalige Eincremen der Haut mit dem Sonnenschutzmittel schützt nicht den ganzen Tag. Wenn Sie sich beispielsweise zwischendurch im Wasser abkühlen wollen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Produkt wasserfest ist. Aber selbst bei wasserfesten Produkten ist ein erneutes Eincremen wärmstens zu empfehlen, da auch Schweiß die Wirkung der Sonnencreme beeinträchtigt.
  4. Lichtdichte Kleidung anziehen: Auf Sonnenmilch allein sollten Sie sich nicht verlassen. Absolut wichtig ist auch die richtige Kleidung, die laut DDG lichtdicht sein sollte. Hüte mit breiter Krempe sind an heißen Tagen ebenfalls zu empfehlen.

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