Die dunkelsten Städte

Die dunkelsten Städte
© dpa, Wu Hong

Deutschland ist im Januar 2010 ein einziges trübes Wolkenmeer und dazu noch viel zu kalt. Der Winter schlägt in diesen Tagen gnadenlos zu. In einigen Teilen vor Deutschland hat es die Sonne kaum eine Minute durch die Wolken geschafft.

Die Sonne hat bisher (Stand bis zum 20.01.2010, morgens) nur ein Viertel des Durchschnitts für den Monat Januar erreicht. Kaum Sonnenschein gab es bisher in Nordbayern und im Nordosten. Negatives Schlusslicht ist Angermünde mit gerade einmal 6 Minuten Sonne. Dahinter reiht sich schon Nürnberg mit 24 Minuten ein, dicht gefolgt von Neurupin mit 36 Minuten Sonne. Auch der Raum Würzburg und Regensburg ist nicht viel besser. Hier schaffte es die Sonne nur auf ein paar Minuten mehr. Sonst sind hier 40 bis 50 Stunden im Monat Januar normal.

Auch der Norden und Osten hatte bisher nicht viel zu bieten. Kiel hat bisher knapp 2 Stunden, Rügen rund 4 Stunden und im Raum Berlin waren es auch nur zwischen 1,5 und 5 Stunden. Hamburg meldete bisher knapp 7 Stunden Sonne, Bremen auch gerade mal 2 Stunden. Ausnahme: Sylt mit fast 30 Stunden (normal 48 Stunden) und Schleswig mit 34 Stunden (normal 44 Stunden).

Auch im Ruhrgebiet und im Harz gab es mit 8 bis 10 Stunden nicht viel mehr. Hier stach nur der Brocken mit über 35 Stunden und ganz im Westen Aachen mit über 25 Stunden Sonne heraus. Weitere annehmbare zweistellige Sonnenstundenzahlen können wir auch aus dem Raum Leipzig (18 Stunden), Freiburg (22 Stunden) und dem Raum München (19 Stunden) melden. Nur auf den Bergen der Alpen hat es noch mehr Sonnenstunden gegeben, auch wenn wir hier auch noch weit vom Soll entfernt sind. Die Zugspitze meldet bisher 75 Stunden, der Wendelstein und der Feldberg im Schwarzwald 56 Stunden Sonne.

Quelle: Meteogroup Deutschland