Die beste Reisezeit zum Wandern in den Alpen

Im Sommer häufig Gewitter

Die beste Reisezeit zum Wandern in den Alpen
Wandern in den Alpen

Die beste Zeit für Wanderungen in den Alpen sind nicht unbedingt die Sommermonate mit ihren zahlreichen Gewittern, sondern eher der September. Dann nimmt die Gewitterneigung deutlich ab und häufig stellt sich dann im sogenannten Altweibersommer eine stabilere Hochdrucklage mit schönem Wanderwetter ein. Jedoch nimmt die Gefahr von Wintereinbrüchen bis in tiefe Lagen bei weiterem Fortschreiten der Jahreszeit zu.

Auch von der Lokalität gibt es deutliche Unterschiede beim Wetter. So fällt am Alpennordrand in der Regel deutlich mehr Niederschlag und es ist kälter als südlich des Alpenhauptkammes. Der Alpenhauptkamm fungiert dabei meist als Wetterscheide. Fährt man bei Regen und kühlen Temperaturen über den Brenner, findet man in Meran häufiger auch Sonnenschein bei sommerlichen Temperaturen vor.

Am besten kommt man vom Wetter her in sogenannten inneralpinen Trockentälern weg. Das sind tiefe Täler, die von hohen Bergen umgeben sind und in deren Regenschatten liegen. Als Beispiele wären hier zu nennen: Der Vinschgau, das Oberinntal, das Veltin, das Wallis und das Susa-Tal.

Quelle: DWD