Die 10 größten Mythen über den Sonnenschutz

Sonnenschutz für die Haut
Um das Thema Sonnenschutz ranken sich einige Mythen, die schleunigst aufgeklärt werden müssen. © iStockphoto

Fakten-Check zum Thema UV-Licht, Sonnenmilch & Co.

Jahr für Jahr erkranken allein in Deutschland mehr als 300.000 Menschen an Hautkrebs. Laut Techniker Krankenkasse ist die häufigste Diagnose weißer Hautkrebs - der nicht lebensbedrohlich ist. Der gefährliche schwarze Hautkrebs wird dem Robert-Koch-Institut zufolge jährlich bei rund 20.000 Menschen entdeckt. Um das Hautkrebs-Risiko deutlich zu senken, ist der richtige Sonnenschutz wichtig. Es gibt allerdings eine Vielzahl an Mythen rund um das Thema. Höchste Zeit, damit aufzuräumen!

Nur ein bisschen Sonnenbrand?

Auch wenn das Bewusstsein für Hautkrebs gestiegen ist, sehen Mediziner bei der Prävention Luft nach oben. Die Effekte werden sich erst viel später zeigen. Heutige Erkrankungen sind oft ein Erbe der Sorglosigkeit in den 70er und 80er Jahren. 

Dermatologen rechnen für die nächsten 30 Jahre mit einem deutlichen Anstieg aller Hautkrebs-Arten in Deutschland. Immer häufiger bekommen auch jüngere Menschen die Diagnose Hautkrebs.

Sonnencreme allein hilft nicht zwingend gegen schwarzen Hautkrebs. Wichtig ist generell, nicht zu lange in der prallen Sonne zu bleiben, Kopfschutz sowie lange Hemden und Hosen zu tragen und auch mal mit einem T-Shirt ins Wasser zu gehen. 

Tödliche Gefahr: Sonnenstich
Tödliche Gefahr: Sonnenstich Kann auch zu Organschäden führen 01:14

Hautkrebs-Prävention fängt schon im Kindergarten an

2018 kooperierten bundesweit 200 Hautärzte mit Kitas, dieses Jahr soll die Zahl auf über 300 steigen. „Kinderhaut ist am empfindlichsten, egal, ob das Kind helle oder dunkle Haare hat", sagt Ralph von Kiedrowski, Mitglied im Vorstand des Berufsverbands der Dermatologen. Über die Kinder hoffen die Hautärzte auch die Eltern zu erreichen.

Bisher hätten 40 Prozent der gesetzlich Versicherten das Hautkrebs-Screening in Anspruch genommen, das es seit 2008 gibt. Allerdings kamen bisher eher wenige regelmäßig alle zwei Jahre zum Check. Dabei ist es so wichtig, die Haut im Blick zu behalten - und zu schützen.