Dicke Luft in Singapur - Sorge um Formel- 1-GP

A view of forest fire at Soak Bato village on September 9, 2019 in Ogan ilir regency, South Sumatra province, Indonesia. Forest fires caused parts of Sumatra to be covered with haze and included Singapore and Malaysia. (Credit Image: © Sijori Images
Waldbrände in Indonesien © Zuma / SplashNews.com

Vor dem GP von Singapur am kommenden Wochenende hat der Staat in Südostasien ein Luftproblem. Grund sind Waldbrände in Sumatra und Indonesien. 

Umweltbehörde schaltet sich ein

Dort wird ähnlich wie in Brasilien Wald abgebrannt, um Raum für Plantagen zu gewinnen. Die giftigen Dämpfe erreichen bei entsprechender Windrichtung auch die Nachbarstaaten, z. B. Singapur. "Es hat eine Verschlechterung der Dunstbedingungen gegeben", teilte die zuständige Umweltbehörde NEA am Samstag mit.

F1-Notfallplan liegt vor

Häuserblocks in Singapur im Dunst
Häuserblocks in Singapur im Dunst © REUTERS, FELINE LIM, FEL

Die Luftverschmutzung sei so massiv, dass den Einwohnern abgeraten wird, sich im Freien aufzuhalten. Wenn sich diese Bedingungen über Tage hinziehen, könnte auch das F1-Rennen betroffen sein. Nicht nur wegen schlechter Luft, sondern auch wegen schlechter Sicht. Es muss gewährleistet sein, dass der Rettungshubschrauber fliegen kann.

Allerdings liegt laut der Nachrichtenagentur AFP ein Notfallplan vor. „Für den Fall, dass der Dunst Sichtbarkeits-, Gesundheits- oder Betriebsprobleme verursacht, würde der Singapur-GP eng mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten, bevor Entscheidungen bezüglich des Events getroffen werden", hieß es in einer F1-Mitteilung.