Winterdienste im Dauereinsatz

Orkan HARRY und das Italientief: Doppelschlag mit bis zu 50 Zentimeter Neuschnee

RTL-Meteorologe sieht bis zu 50 Zentimeter Neuschnee

Nach den Ausläufern von Orkantief HARRY hat sich bereits das nächste Tief in Stellung gebracht. Von Norditalien und den Alpen her sind besonderes im Süden Deutschlands kräftige Schneefälle zu erwarten. Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee sieht RTL-Meteorologe Carlo Pfaff zusammenkommen.

Regen und Schnee - Deutschlandwetter aktuell

Schneeglätte und gefrierender Regen: Winterdienste im Dauereinsatz

Erst Tief GERRIT, dann Orkantief HARRY - da müssen die Winterdienste vollen Einsatz bringen. Neben gefrierendem Regen - beispielsweise in Teilen Bayerns zum Start in den Mittwoch - sind auch wiederholt Schneeschauer durchgezogen. Hier ein kleiner Überblick ausgewählter Schneehöhen zum Start in den Mittwoch:

  • Nebelhorn (Bayern) 142 Zentimeter
  • Feldberg / Schwarzwald (Baden-Württemberg) 104 Zentimeter
  • Zugspitze (Bayern) 102 Zentimeter
  • Brünnsteinhaus (Bayern) 46 Zentimeter
  • Schmücke (Thüringen) 25 Zentimeter
  • Bad Berleburg (NRW) 18 Zentimeter
  • Oberwiesenthal (Sachsen) 14 Zentimeter
  • Bad Marienberg (Rheinland-Pfalz) 12 Zentimeter
  • Waren / Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) 4 Zentimeter

Und damit ist das winterliche Treiben noch nicht beendet. Insbesondere im Süden Deutschlands klopft jetzt das Italientief an.

Was bringt uns das nächste Tief?

Carlo Pfaff: „Am Mittwoch bröckelt das alte Wolkenband von Tief HARRY in der Nordhälfte immer mehr auseinander und es wird meist trocken. Im Süden mischt dagegen im Tagesverlauf das Tief über Oberitalien mit, das seine Wolken über die Alpen bis in den Süden unseres Landes schiebt.” Hier wird somit schon mal die Schneeladung für Süddeutschland vorbereitet.

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RTL-Meteorologe Pfaff schätzt die Schneelage ein

Das Bild zeigt den RTL-Meteorologen Carlo Pfaff in seiner Heimatstadt Innsbruck
RTL-Meteorologe Carlo Pfaff © wetter.de

Wo werden die Glätte- und Schneeschwerpunkte sein?

Vor allem im von der Schwäbischen Alb und dem Südwesten Bayerns bis herauf nach Franken sieht der RTL-Meteorologe durch das Italientief eine ordentliche Schneeauflage mit entsprechender Glätte zusammenkommen. So seien bis Donnerstagvormittag in diesen Bereichen ergiebige Schneefälle zu erwarten: „In den tieferen Lagen dürften es um die 5 bis 15, im Allgäu 15 bis 30, auf den Bergen sogar bis zu 50 Zentimeter werden”, prognostiziert Pfaff.

Nacht zum Donnerstag: Neben Schnee droht verbreitet wieder Frost

Prognose:  Die Graphik zeigt, dass es in der Nacht zum Donnerstag in Deutschland verbreitet frostig werden dürfte.
Die Nachtfrost- und Glättegefahr nimmt in der Nacht zum Donnerstag wieder deutlich zu. © wetter.de

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(bal)